Cheats für Pokémon GO ausprobiert: Finger weg von diesen Apps!

Her damit !121
Angeblich könnt Ihr unendlich Pokémünzen kostenlos bekommen. Doch das "Hack-Tool" funktioniert natürlich nicht
Angeblich könnt Ihr unendlich Pokémünzen kostenlos bekommen. Doch das "Hack-Tool" funktioniert natürlich nicht(© 2016 CURVED)

Pokémon GO ist zwar ein kostenloses Spiel, bietet aber auch In-App-Käufe für echtes Geld an. Wie schön wäre es, wenn Ihr den ganzen Shop leerräumen könnt, ohne etwas zu bezahlen. Angebliche Hacks oder Cheats wollen Euch glauben lassen, dass das geht.

Wie Ihr Euch bestimmt schon denken könnt, gibt es natürlich keine echten Cheats für Pokémon GO. Der Entwickler will ja schließlich Geld verdienen. Wir haben die "Hacks" trotzdem mal ausprobiert, um zu schauen, was dabei passiert.

1. Unendlich Pokémünzen

Die meisten "Hack-Apps" verlangen von Euch die Herausgabe Eures Usernames und/oder Eurer E-Mail-Adresse. Danach müsst Ihr andere werbefinanzierte Apps herunterladen, die eventuell wiederum Zugriff auf Eure Geräte haben wollen. Einige Apps fordern zum Beispiel die Telefonfunktion an, um in Eurem Namen kostenpflichtige Anrufe zu tätigen. In unserem Beispiel sollten diese Apps 30 Sekunden genutzt werden. Danach zeigte uns die Webseite an, dass alles geklappt hat. Falls nicht, sollten wir den Vorgang einfach wiederholen. Eine gefälschte Facebook-Kommentarbox am Ende sollte nochmal das Vertrauen wecken, dass der "Hack" wirklich funktioniert. Das tut er natürlich nicht - weder nach 10 Minuten, noch nach drei Stunden oder wenn Ihr die Schritte x-Mal wiederholt. Die Kommentarbox sieht zudem nur so aus wie Facebook, hat aber mit dem sozialen Netzwerk nichts zu tun. Links auf die Nutzerprofile öffnen sich nicht - weil die Nutzer gar nicht existieren.

Auch wenn dieser "Hack" nicht funktioniert, gibt es eine Möglichkeit, um trotzdem kein Geld für Pokémünzen ausgeben zu müssen. Es ist zwar etwas mühsamer, aber durch das Erobern und Verteidigen von Arenen bekommt Ihr ein Paar der begehrten Goldstücke geschenkt. Details dazu findet Ihr hier in unserem Artikel.

2. GPS-Daten faken

Damit Ihr Arenen erobern könnt, aber schön lässig zu Hause auf dem Sofa liegt, müsstet Ihr die GPS-Informationen auf Eurem Smartphone faken. Im Google Play Store gibt es viele verschiedene Anbieter, die behaupten, dass Ihr nur in den Entwicklereinstellungen "falsche Standorte" aktivieren müsst und dann in der Fake-App einen neuen Standpunkt auf der Weltkarte anklickt, damit Ihr in Pokémon GO teleportiert werdet.

Das funktioniert aber nicht, denn Pokémon GO erkennt diese Vorgehensweise. Ihr seht zwar die Map des gefälschten Standorts, jedoch kommt die Fehlermeldung, dass Euer Standort nicht gefunden werden konnte und Ihr weder Pokéstops noch Arenen noch wilde Pokémon aufsuchen könnt.

Einige Spieler berichteten davon, dass sie durch das Rooten Ihres Android-Gerätes bzw. dem jailbreaken Ihres iPhones kurzzeitig in der Lage waren, GPS-Daten wirklich zu fälschen und sich so Vorteile in Pokémon GO zu verschaffen - doch inzwischen scheint es keine dauerhaft funktionierende Lösung zu geben. Mehr noch: Der Betreiber erklärte, Schummler zu bannen.

Sollten in Zukunft ähnliche Apps oder Methoden auftauchen, mit denen Ihr angeblich cheaten könnt, seid skeptisch und glaubt es nicht. Meist wird doch nur versucht, an Eure persönlichen Daten zu kommen.


Weitere Artikel zum Thema
Liver­pool - Bayern live: So schaut ihr das Spiel auf Smart­phone oder Tablet
Francis Lido
Die Bayern treffen heute auf Liverpool - den Livestream gibt es exklusiv bei Sky
Liverpool - Bayern im Livestream: Wir verraten euch, wie ihr das Hinspiel unterwegs verfolgen könnt.
YouTube Music gibt es jetzt auch für Android Auto
Sascha Adermann
Die YouTube-Music-App konntet ihr im Auto bisher nur über das Smartphone aufrufen
Endlich könnt ihr YouTube Music komfortabel direkt über Android Auto steuern. Die neueste Version der App steht ab sofort zur Verfügung.
iPhone: FaceTime-Fehler verhin­dert Hinzu­fü­gen weite­rer Teil­neh­mer
Francis Lido
Gruppen-Facetime ermöglicht Video-Telefonate mit bis zu 32 Personen
FaceTime bereitet erneut Probleme: Einige Nutzer können einem laufenden Gespräch offenbar keine weiteren Teilnehmer hinzufügen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.