Pokémon GO: Auf diese Updates und Verbesserungen können wir uns freuen

Her damit !904
Bald werdet Ihr in Pokémon GO handeln können
Bald werdet Ihr in Pokémon GO handeln können(© 2016 CURVED)

Spätestens seit Mittwoch ist Deutschland mit dem offiziellen Release im Pokémon-GO-Fieber. Doch das ist nur der Anfang. Betreiber Niantic hat Großes vor.

Bald wird gehandelt und getauscht

In einem Interview mit dem Entwickler-Chef John Hanke erfuhr der Business Insider, welche Neuerungen geplant sind: Unter anderem dürft Ihr in Zukunft Pokémon tauschen. Den Handel mit Euren hart erlaufenen Monstern bezeichnet Hanke als "eine Art Kernelement" des Augmented-Reality-Spiels. Derzeit habt Ihr lediglich die Möglichkeit, überflüssige Pokémon im Spiel an Professor Willow zu schicken, der Euch dafür mit Bonbons der jeweiligen Spezies entlohnt.

Bestenlisten sind in Arbeit

Neue Anwendungsmöglichkeiten sind aber auch für Pokéstops geplant. Hier heilt Ihr bislang Eure Pokémon. Auch die Arenen sind laut Hanke derzeit nur eine "sehr grundlegende Fassung".  Wo Wettbewerb stattfindet, gibt es meist auch eine Bestenliste. Die fehlt in Pokémon GO bislang zwar, soll aber ebenfalls mit einem kommenden Update nachgereicht werden. Unter anderem ist auch eine weltweite Bestenliste in Planung.

Mehr Pokéstops und Arenen

Die aktuellen Arenen und Pokéstops in Pokémon GO sind dem Spiel Ingress entnommen, für das auch Niantic verantwortlich zeichnet. Beliebte Portale aus dem AR-Spiel sind nun Arenen, weniger beliebte sind Pokéstops. Der Vorteil: In der Entwicklung des Spiels konnte man den extrem aufwändigen Prozess des Mappings auf diese Weise umgehen. Allerdings sind die aktuell verfügbaren rund fünf Millionen Points of Interest nur ein Anfang - weitere sollen folgen. Inwiefern diese sich einreichen lassen von Nutzern, ist noch nicht ganz klar.

Unternehmen werden Pokéstops und Arenen sponsern - McDonald's ist dabei

Rund 30 Millionen hat die Entwicklung von Pokémon GO gekostet. Dieses Geld wollen Nintendo und Niantic nicht nur mit Pokémünzen, der virtuellen Währung im Spiel, wieder reinholen. Auch Unternehmen sollen sich beteiligen können und Arenen sowie Pokéstops sponsern können. Schon bei Ingress hat Niantic diese Taktik angewandt. Die US-Apothekenkette "Duane Reade" hatte ihre Filialen in "Portale" umgewandelt, um so mehr Laufkundschaft anzulocken. Bereits jetzt nutzen etliche Läden auch hierzulande die sogenannten Lockmodule, um nicht nur Pokémon, sondern auch fleißige Jäger mit Smartphones in ihre Geschäfte zu bringen. Die Idee dahinter: Für jeden Nutzer, der mit aktivierter App den Laden betritt, könnte Niantic so einen kleinen Betrag erhalten. Im Code des Spiels entdeckten findige Fans unter anderem Hinweise auf eine Kooperation mit der Fast-Food-Kette McDonald's

Mehr Einflussnahme durch Teams

Nicht nur durch Handel und Kämpfe will der Betreiber die Interaktion im Spiel vorantreiben. Teams sollen etwa in Arenen, die sie halten, die Möglichkeit haben, diese nach eigenen Wünschen umzugestalten. Was das genau bedeutet, ist noch unklar. Fest steht: Mehr Möglichkeiten zur Individualisierung dürften dafür sorgen, dass noch mehr Nutzer noch mehr Zeit im Spiel verbringen

Verbesserte Visualisierungen

Die Art und Weise, wie derzeit Pokémon im Augment-Reality-Modus in die echte Welt über die Smartphone-Kamera eingeblendet werden, soll laut Hanke ebenfalls Verbesserungen erfahren. Aktuell lässt die Qualität der Einblendungen tatsächlich ein wenig zu wünschen übrig und wirkt mitunter recht pixelig.

Spezielle Versionen für Hololens und Co.

Es klingt nach Zukunftsmusik, aber würde doch so wunderbar in das Spielkonzept passen: ein Pokémon GO für Augmented-Reality-Brillen.  In der aktuellen Fassung seht Ihr gefundene Monster bereits als 3D-Modell im Live-Bild Eurer Smartphone-Kamera. Was den Entwicklern genau vorschwebt, behält er aber noch für sich. Eine Version für AR-Geräte wie Google Glass oder Hololens sei aber möglich, heißt es. Einen Termin für die genannten Features nannte Hanke bislang nicht.

Stetige Updates

Viele der genannten Features dürften nicht allzu lange auf sich warten lassen. Alle zwei Wochen soll ein Update für das Spiel kommen. Während einige Aktualisierungen zweifelsohne dem Bugfixing und der Stabilität des Spiels geschuldet sein werden, dürften größere Updates auch neue Funktionen mit sich bringen.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp Web erhält Status-Feature
Guido Karsten
WhatsApp Web lässt Euch nun auch Euren Status bearbeiten
Das Status-Feature war bislang nur in der mobilen Variante des Messengers verfügbar. Nun dürft Ihr auch über die Web-Version darauf zugreifen.
Der Google Assi­stant funk­tio­niert jetzt mit allen kompa­ti­blen Smart­pho­nes
Marco Engelien1
Der Google Assistant auf dem OnePlus 3
Der Google Assistant landet auf immer mehr Smartphones. Ab sofort sollen in Deutschland alle kompatiblen Geräte Zugriff auf die KI haben.
Diese Android-Apps brem­sen Euer Smart­phone aus
Jan Johannsen5
Wenn Google und Samsung ihre Apps optimieren, wäre schon viel erreicht.
Wenn die Ladezeiten auf dem Smartphone länger dauern, ist nicht immer die Hardware schuld. Die aktuell leistungshungrigsten Apps listet Avast auf.