Studie: Pokémon GO sorgte für mehrere Unfälle und Schäden in Milliardenhöhe

Pokémon GO ist offenbar nicht so unschuldig wie sein buntes Design
Pokémon GO ist offenbar nicht so unschuldig wie sein buntes Design(© 2017 CURVED)

Pokémon GO ist alles andere als ein harmloses Spiel – das Augmented-Reality-Game soll für Schäden in Milliardenhöhe verantwortlich sein. Die Forscher der Purdue Universität haben nun versucht, die Schadenshöhe alleine für die USA zu berechnen.

Demnach sind in den Vereinigten Staaten von Amerika seit dem Release von Pokémon GO durch das Spiel Schäden zwischen zwei und 7,3 Milliarden Dollar entstanden, wie den veröffentlichten Ergebnissen der Schätzung zu entnehmen ist. Das Game soll außerdem für insgesamt 30.000 Verletzte und 256 Todesopfer verantwortlich sein. Vor allem im Straßenverkehr kam es zu vielen Unfällen, weil Nutzer von ihrem Smartphone und der Monsterjagd abgelenkt waren.

Gefahr durch Pokéstops

Besonders gefährlich seien der Studie der Purdue Universität zufolge vor allem Autofahrer, die während der Fahrt Pokémon GO spielen. Als besonders gefährliche Orte stuften die Forscher die Pokéstops ein, wo es besonders häufig zu Unfällen komme, da die App dort auch während der Fahrt genutzt werden kann. Das ist demgegenüber bei den Arenen nicht möglich.

Bereits kurz nach dem Release des Spiels zeigte sich, dass Pokémon GO durchaus eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt. Lustige und traurige Geschichten in Zusammenhang mit dem Spiel haben wir für Euch zusammengetragen. Seit Sommer 2016 bietet eine Versicherung sogar einen speziellen Unfallschutz für Spieler des AR-Games an: Für 35 Euro im Jahr sind Gamer für verschiedene mögliche Unfälle versichert.