Prisma: Video-Bearbeitung soll in einigen Wochen ausrollen

Die Fotobearbeitungs-App Prisma soll schon bald auch Videos in Gemälde verwandeln – das verriet Prisma-Mitgründer Alexey Moiseenkov im Rahmen eines Trips ins Silicon Valley. Die nötige Technologie sei bereits fertig.

Wie Bloomberg meldet, arbeite Prisma aber noch daran, die Server für Videofilter bereitzustellen. Da die Filter des Programms auf komplexen Cloud-Berechnungen beruhen, kann das Unternehmen das neue Feature nicht ohne Vorbereitungen ausrollen. Moiseenkov schätze, dass die Funktion innerhalb der nächsten Wochen bereit sei. Wie ein Ergebnis als animiertes Gemälde aussehen könnte, zeigt Euch bereits ein inoffizieller Videoschnipsel.

Wird das Video-Feature gratis?

Der Musiker junk-E-cat hat das Video-Feature vorweggenommen – indem er jedes Frame eines Videos einzeln mit Prisma verfremdet hat. Zwei Clips hat der fleißige YouTuber bereits hochgeladen. Beim zweiten Filmchen hat er eigenen Angaben zufolge ganze 1800 Bilder händisch durch den Prisma-Filter gejagt und danach wieder zusammengesetzt. Die Seite deepart.io bietet ein ähnliches Feature bereits an, wenngleich bislang ausschließlich als Web-App.

Auf der Homepage liefern die Macher von deepart.io ein kurzes Preview mit einer Szene aus Star Wars, in der ein nun bunter Darth Vader an expressionistischen Stromtroopern vorbeiläuft. Der Unterschied: Prismas Video-Feature wird vermutlich gratis, während Deepart für 1 Minute in 720p bei 30 Frames 249 Euro verlangt. Welche Einschränkungen bei Prisma gelten werden, ist allerdings noch nicht bekannt – womöglich wird die Videobearbeitung doch kostenpflichtig.


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