Sony hat schon länger keine echte Handheld-Konsole mehr auf den Markt gebracht – die PS Vita liegt inzwischen mehr als zehn Jahre zurück. Doch neuen Leaks zufolge könnte mit der PlayStation 6 nicht nur eine stationäre Konsole erscheinen, sondern auch ein tragbares Modell, das sich wie die Nintendo Switch andocken lässt.

Der YouTube-Kanal "Moore’s Law is Dead", der in der Vergangenheit mehrfach korrekte Details zu PlayStation-Hardware veröffentlicht hat, will interne Unterlagen gesehen haben. Darin sei ausdrücklich von einer PS6-Handheld-Konsole die Rede, die am Fernseher betrieben werden kann. Im Docking-Modus soll das Gerät sogar mehr Leistung entfalten als die Basisversion der PlayStation 5.
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Mögliche Technik und Preisvorstellung
Laut den Leaks setzt Sony auf einen speziellen AMD-Chip: vier Zen-6c-Kerne für Spiele, zwei weitere für Systemaufgaben und eine Grafikeinheit mit 16 RDNA-5-CUs. Diese taktet unterwegs mit 1,2 GHz und angedockt mit 1,65 GHz. Damit könnte die Handheld-Variante der PS6 deutlich mehr leisten als alle bisherigen PlayStation-Handhelds.
Auch zum Preis gibt es erste Schätzungen. Rund 500 US-Dollar seien realistisch – allerdings mit dem Hinweis, dass dies nur eine Kalkulation basierend auf den Produktionskosten sei. Als mögliches Releasefenster wird aktuell Ende 2027 gehandelt.
Sony und die Zukunft seiner Konsolen
Für Sony wäre das Handheld-Projekt eine Rückkehr auf ein Terrain, das der Hersteller seit Jahren meidet. Zwar brachte das Unternehmen 2023 die PlayStation Portal heraus, dieses kann jedoch keine Spiele nativ abspielen. Mit einem eigenständigen PS6-Handheld könnte Sony also in direkte Konkurrenz zur Nintendo Switch treten.
Offiziell hat Sony bislang nichts bestätigt. In einem Geschäftsbericht sprach das Unternehmen lediglich davon, "neue Wege" zu prüfen, wie Spielerinnen und Spieler mit Inhalten interagieren können. Ob das wirklich auf eine Hybrid-Konsole hinausläuft, bleibt abzuwarten – spannend wäre es auf jeden Fall.
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