Shazam kappt still und heimlich Spotify-Unterstützung

Schlechter Tausch? Seit einer Woche gibt es eine neue Version von Shazam für iOS und Android, in die zwar der Musik-Streaming-Dienst Deezer implementiert wurde – allerdings auf Kosten der Spotify-Unterstützung.

Durch das neue Update von Shazam wird also der eine Streaming-Dienst durch einen anderen ausgetauscht. Allerdings gilt diese Neuerung noch nicht für alle Länder: Laut Techcrunch sind bislang Großbritannien, Mexiko, Brasilien und Deutschland davon betroffen. Das wird sicherlich nicht allen Nutzern gefallen, ist Spotify doch der Marktführer unter den Musik-Streaming-Anbietern.

Umso bemerkenswerter ist: Die Premium-Version von Shazam soll laut TechCrunch weiterhin eine Spotify-Unterstützung bieten. So ist es – und war es zuvor auch in der Standard-Ausgabe – möglich, gleich nach Erkennung eines Songs durch die App diesen anzuhören und zu prüfen, ob Shazam mit seiner Deutung richtig gelegen hat.

Ursachen für Wechsel unklar

Über die Hintergründe, warum der Erkennungsdienst den Partner gewechselt hat, gibt es bislang keine eindeutigen Informationen. Kevin McGurn, CEO von Shazam, äußerte sich auf Nachfrage von TechCruch nebulös: „Der Streaming-Markt befindet sich in einem starkem Wettbewerb und wir freuen uns, dass es eine Menge Unternehmen gibt, die Interesse haben, mit Shazam zusammenzuarbeiten.“ Alle Länder, Märkte und Möglichkeiten seien so verschieden, dass Streaming-Dienste in Sachen Integration differenziert betrachtet werden müssten, so McGurn. Es bleibt abzuwarten, welche weitere Entwicklung sich dort abzeichnet und wie die Nutzer darauf reagieren.


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