Snapchat spielt ab sofort Werbung aus

In den "Recent Updates" sehen US-Nutzer dieses Wochenende erstmals Werbung.
In den "Recent Updates" sehen US-Nutzer dieses Wochenende erstmals Werbung.(© 2014 Snapchat, CURVED Montage)

Ab diesem Wochenende sind für Nutzer in den USA Anzeigen zu sehen. In der persönlichen Kommunikation werden keine Werbeplätze eingebaut, verspricht das Startup.

Snapchat startet dieses Wochenende offiziell mit der Werbevermarktung. In einem Blogpost informieren die Betreiber der Messaging-App ihre Nutzer, dass ab sofort im Bereich der "Recent Updates" Anzeigen eingespielt werden. "Es wird sich ein bisschen komisch anfühlen, aber wir wagen es", schreibt das Startup in seinem Blog.

Die Werbung taucht "von Zeit zu Zeit" im Updates-Feed auf und User können sich entscheiden, ob sie diese tatsächlich ansehen wollen. Im Gegensatz zu anderen Social Networks spielt Snapchat - zumindest zum Launch - keine personalisierte Werbung aus. "Wir wollen herausfinden, ob wir die Werbung lustig und informativ machen können - was sie war, bevor sie eigenartig und zielgerichtet wurde", macht das Unternehmen einen Seitenhieb auf die Konkurrenz im Social Media-Segment.

Kein Eingriff in persönlichen Bereich

Die Formate verschwinden nach 24 Stunden wieder aus den "Recent Updates". In den persönlichen Bereichen "Snaps" und "Chats" verspricht Snapchat, keine Werbung auszuspielen. "Wir müssen Geld verdienen", begründet das Unternehmen den Start der Werbevermarktung. Die Einnahmen sollen dazu verwendet werden, die Community mit neuen Produkten zu "überraschen".

Bei dem App-Bereich "Our Story" arbeitet das Startup ebenfalls Brands zusammen, um die gesammelten Userbeiträge zu bestimmten Events zu monetarisieren. CEO Evan Spiegel betonte kürzlich, dass die Werbung "cool werden sollte.


Weitere Artikel zum Thema
Amazon führt virtu­elle Dash Buttons für Mobil­ge­räte und Deskto­psys­teme ein
So sollen die digitalen Dash Buttons aussehen
Nachschub auf Knopfdruck: Die Dash Buttons sollen jetzt auch in virtueller Form unkompliziert Käufe bei Amazon ermöglichen – bald auch in Deutschland?
Meitu ist die nächste Hype-App mit großem Daten­hun­ger
Marco Engelien1
Weg damit !7Mit Meitu lassen sich Selfies schnell bearbeiten.
Mit der Selfie-App Meitu verwandelt Ihr Euch in eine Manga-Figur. Zwar wird die App kostenlos angeboten, Nutzer bezahlen allerdings mit Daten.
Nintendo Switch unter­stützt mehrere Nutzer­pro­file – neue Spiele gesich­tet
Michael Keller2
Her damit !5Wird es "Cave Story" und "1001 Spikes" für Nintendo Switch geben?
Nintendo Switch bietet offenbar Profile für verschiedene Nutzer an. Außerdem gibt es Gerüchte zu weiteren Spielen für die neue Konsole.