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So will macOS Sierra mehr Sicherheit bei App-Downloads bieten

macOS Sierra steht ab Herbst zum Download bereit.
macOS Sierra steht ab Herbst zum Download bereit. (© 2016 CURVED )
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17.06.16 von

Marco Engelien

Apples neues Betriebssystem macOS Sierra soll den Umgang mit Apps sicherer machen: Ihr könnt "nicht verifizierte Anwendungen" künftig nur über Umwege installieren.

Unter dem kommenden Mac-System macOS Sierra könnt Ihr nicht mehr ohne Weiteres alle Anwendungen installieren, die Ihr im Netz findet. Der Grund: Die Sicherheitssoftware Gatekeeper erlaubt nur noch den Download von Apps aus dem Mac App Store und von verifizierten Entwicklern. Die Option "Keine Einschränkungen", die im aktuellen OS X 10.11 Yosemite noch vorhanden ist, fällt somit ab Herbst weg.

Das heißt aber nicht, dass Apps unbekannter Herkunft nicht mehr auf dem Mac funktionieren. Wie 9to5Mac berichtet, müsst einfach mit einem Rechtsklick auf die Installationsdatei klicken und "Öffnen" auswählen. Das Betriebssystem warnt Euch dann noch einmal davor, dass die Datei möglicherweise unsicher ist.

Für den Fall, dass Ihr doch einmal aus Versehen Schadsoftware herunterladet, hat Apple noch eine zusätzliche Sicherung eingebaut: Apps von nicht verifizierten Entwicklern werden zwar im Programme-Ordner angezeigt, vom System aber in einem zufällig ausgewählten Verzeichnis gespeichert. Das soll verhindern, dass gefälschte Apps, die sich als ein Original ausgeben, Eure Daten abgreifen.

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