Starbucks trennt sich von Mobile Payment-Partner Square

Starbucks entwickelt seine eigene Mobile Payment-App.
Starbucks entwickelt seine eigene Mobile Payment-App.(© 2014 CC: flickr/jasonippolito)

Zwei Jahre lang arbeitete die Coffeeshop-Kette mit dem Technologie-Anbieter aus San Francisco zusammen. Jetzt konzentriert sich Starbucks darauf, seine eigene Payment-Lösung zu entwickeln.

Neuausrichtung von Square

Vor zwei Jahren galten die beiden Unternehmen als Pioniere: Im November 2012 führte Starbucks die App Square als erste offizielle mobile Bezahlmethode in seinen Coffeeshops ein. Seither haben sich die Strategien der Partner in dem Geschäftsfeld geändert, weshalb Starbucks offiziell das Ende der Kooperation bekannt gibt.

Hauptgrund für die Trennung ist, dass Square seine mobile Geldbörse "Wallet" einstellt. Das Startup aus San Francisco entwickelt jetzt eine App namens "Orders", die Bestellungen entgegen nimmt. In dem neuen Dienst soll die Bezahlfunktion von "Wallet" integriert werden.

Eigene App statt externe Partner

Diese Änderung nahm Starbucks zum Anlass, sich von Square zu verabschieden. Der Konzern aus Seattle arbeitet seit einiger Zeit an seinem eigenen Mobile Payment-System. Darauf wolle man sich jetzt konzentrieren, heißt es. Dass der Coffeeshop-Marktführer sich einen neuen Partner für mobile Zahlungen sucht, ist deshalb in nächster Zeit unwahrscheinlich. In anderen Bereichen will Square jedoch weiterhin mit Starbucks zusammenarbeiten.

Für nächstes Jahr plant Starbucks außerdem die Einführung eines Lieferdienstes. Für Square dürfte das Ende der Kooperation ein schwerer Verlust sein. Zuletzt bekundete Apple Interesse an einer Übernahme des Payment-Startups.


Weitere Artikel zum Thema
Netflix: Luke Cage kriegt zweite Staf­fel
Michael Keller
Netflix führt die Marvel-Serie Luke Cage fort
Die erste Staffel der Netflix-Serie ist offenbar ein voller Erfolg: Der Marvel-Held Luke Cage wird auch abseits der Defenders wieder zu sehen sein.
Poké­mon GO: Größe­rer Sicht­ra­dius und mehr Pres­tige beim Arena-Trai­ning
Jan Johannsen
Die überarbeitet "In der Nähe"-Funktion zieht weitere Änderungen nach sich.
Anfang Dezember gab es zwei kleinere Veränderungen bei Pokémon GO: Niantic hat den Sichtradius erhöht und den Prestigegewinn in Arenen angeglichen.
Play­sta­tion VR: Auf diese fünf Spiele können wir uns 2017 freuen
Naja !7Gran Turismo Sport: Einige Strecken werden für VR ausgelegt sein
Noch bevor Sony mit der Produktion der Playstation VR hinterherkommt, zeigte man auf der Playstation Experience eine ganze Reihe neuer Gamestitel.