Tinder will mit Facebook und Twitter zusammenarbeiten

Mit Werbung und einem Premium-Dienst will Tinder endlich Geld einnehmen.
Mit Werbung und einem Premium-Dienst will Tinder endlich Geld einnehmen.(© 2014 Tinder, CURVED Montage)

Die Macher von Tinder wollen mit Werbung Geld verdienen. Große Partner sollen dem Startup dabei helfen, Werbeplätze zu verkaufen. Bis Ende des Jahres sollen auf der Dating-App verkaufte Anzeigen integriert werden.

Geld verdienen mit den Silicon Valley-Größen

Die Social Media-Riesen sollen Tinder dabei helfen, die App zu monetarisieren. Das in Los Angeles beheimatete Startup arbeitet einem Bericht zufolge an der Einführung von Werbung. Wie diese aussehen soll, ist noch unklar. Die Macher der erfolgreichen Dating-App wollen deshalb mit Facebook und Twitter zusammenarbeiten.

Die Motivation dafür ist, dass beide Plattform schon eigene Werbenetzwerke für mobile Geräte betreiben und damit eine wichtige Einnahmequelle geschaffen haben. Die zwei Silicon Valley-Größen könnten Tinder bei der Einführung von Werbung helfen und Werbeplätze in der App vermarkten. Bis Ende diesen Jahres wollen die Betreiber ihr Werbeprodukt fertig gestellt haben.

Premium-Dienst Tinder Plus

Das ist nicht der erste Versuch des Dating-Portals, Geld zu verdienen. Mit "Tinder Plus" hat das Startup eine Premium-Version angekündigt, die im März erscheinen soll. Der kostenpflichtige Dienst befindet sich noch in der Testphase. Analysten sehen jedoch kaum Chancen für die Premium-App und prognostizieren einen Flop. Vier Euro verlangt Tinder künftig für den uneingeschränkten Zugang. In der Basis-Version werden die Swipes nach der Einführung von Tinder Plus limitiert.


Weitere Artikel zum Thema
Amazon führt virtu­elle Dash Buttons für Mobil­ge­räte und Deskto­psys­teme ein
So sollen die digitalen Dash Buttons aussehen
Nachschub auf Knopfdruck: Die Dash Buttons sollen jetzt auch in virtueller Form unkompliziert Käufe bei Amazon ermöglichen – bald auch in Deutschland?
Meitu ist die nächste Hype-App mit großem Daten­hun­ger
Marco Engelien1
Weg damit !7Mit Meitu lassen sich Selfies schnell bearbeiten.
Mit der Selfie-App Meitu verwandelt Ihr Euch in eine Manga-Figur. Zwar wird die App kostenlos angeboten, Nutzer bezahlen allerdings mit Daten.
Nintendo Switch unter­stützt mehrere Nutzer­pro­file – neue Spiele gesich­tet
Michael Keller2
Her damit !5Wird es "Cave Story" und "1001 Spikes" für Nintendo Switch geben?
Nintendo Switch bietet offenbar Profile für verschiedene Nutzer an. Außerdem gibt es Gerüchte zu weiteren Spielen für die neue Konsole.