Blocks ist eine Smartwatch nach dem Baukastenprinzip

Für jede Funktion ein eigenes Gerät? Ein Startup aus Großbritannien will damit Schluss machen und sämtliche Features in ein modulares Armband stecken. Inspiration holt sich "Blocks" dabei von Google.

Die Idee für die Smartwatch "Blocks" hatten die Entwickler nach dem Launch von Googles "Project Ara". Dieses Projekt startete in der Smartphone-Sparte des Konzerns bei Motorola. Ziel von Ara ist es, ein Mobiltelefon zu bauen, dass User anhand von Modulen ihren Bedürfnissen anpassen können. So sind etwa Akku, Speicher und Prozessoren austauschbar. Das erste Ara-Modell soll Anfang 2015 für 50 US-Dollar erhältlich sein.

Für Techies und Abenteurer gedacht

Ein ähnliches Konzept verfolgt jetzt "Blocks". Mit der Uhr können  User das Wearable Device zusammenstellen, das sie wirklich brauchen. Im Fall von Blocks sind die einzelnen Module Glieder des Armbands, die beliebig ausgetauscht werden können. Zu den einzelnen Elementen zählen unter anderem das Display, GPS, Herzfrequenzmonitor, Blutwert- und Temperaturmesser, Sim-Karte und Mikrofon. Außerdem bauen die Hersteller für die Blocks-Uhr eigene Apps. Neben Produktivitäts- und Sportanwendungen soll auch Twitter vertreten sein.

Damit die Uhrenträger nicht jedes Jahr eine neue Version anschaffen müssen, können  Module wie Prozessoren, Kamera und Display aktualisiert werden. Während die Module frei wählbar sind, schlägt Blocks drei Grundkombinationen für die Smartwatch vor: "Sports", "Adventure" und "Techie".

Wie Googles "Project Ara" befindet sich "Blocks" derzeit noch in Entwicklungsphase. Das Unternehmen dahinter entstand im November 2013. Die Gründer behaupten, bereits einen funktionierenden Prototypen gebaut zu haben. Für den ersten Entwurf ließ "Blocks" die ersten Module von einem 3D-Drucker erstellen. Erste Tests liefen auf dem Betriebssystem Android. Geplanter Verkaufsstart ist Mitte 2015. Wie viel die Uhr kosten wird, ist noch nicht bekannt.


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