Intel-Showcase: Ein Blick in die Zukunft der Dinge

Wenn es nach Intel geht, ist das "Internet der Dinge" zum Greifen nah. Auf einem Showcase präsentiert der Konzern, mit welcher Technologie wir uns künftig überall vernetzen. Wir haben vor Ort schon einmal einen Blick in die Zukunft geworfen.

Auf einer Rundreise durch die Republik macht Intel auch in Hamburg halt. Das Unternehmen präsentiert in der Hansestadt auf einem Hausboot Konzepte und Technologien, mit denen unser aller Leben künftig einfacher und vor allem sicherer werden soll.

Natürlich hat der Konzern auch Smartphones und Tablets von Herstellern wie Acer und Lenovo dabei, in denen ein Intel-Chip steckt. Viel zu lange hatte sich Intel vor allem auf Notebooks und Desktop-Computer fokussiert und den mobilen Markt quasi verschlafen. Doch jetzt will Intel auch unterwegs eine wichtige Rolle spielen, die ersten Geräte sind bereits seit einiger Zeit im Handel.

Bei der Roadshow konnten wir zudem einen ersten Blick auf einige interessante Lösungen werfen. Darunter war ein stromsparendes Notebook für Schüler in den Emerging Markets. Mit der integrierten Software können Lehrer mit den Schülern einen interaktiven Unterricht abhalten. Und reicht der Strom nicht aus, helfen spezielle Solarpanels aus.

Ein Riese unter den Tablets

Oder ein Riesen-Tablet mit hochauflösender 4K-Grafik und, ganz passend, zu einem Preis von rund 4000 Euro. Auf dem nicht wirklich mobilen Touchscreen-Computer ist Windows 8 installiert und es könnte vor allem Grafiker interessieren.

Viel spannender ist aber der Blick in die Zukunft – jedenfalls die Zukunft, wie Intel sie sieht. Denn Intel will nicht mehr nur als Chip-Lieferant wahrgenommen werden, sondern arbeitet sowohl mit Hardware-Herstellern als auch mit Autobauern an Konzepten für unser vernetztes Leben.

Die Bandbreite reicht von Sicherheitslösungen bis zu ganz pragmatischen Anwendungen. Denn was wäre, wenn unsere intelligenten Autos Zielscheibe von Hackerangriffen wären? Intel hat dafür eine Technik entwickelt – und demonstriert diese ganz bildlich mit Spielzeugautos.

Griff in den Bildschirm

Ein wenig an den Blockbuster "Minority Report" erinnert ein Desktop-Computer, der ohne Monitor auskommt: Nutzer greifen direkt in das Bild, um die Software zu bedienen. Der Clou ist allerdings Intels Lösung für das Verkehrssystem von morgen.

Vernetzte Autos erkennen Fahrer und kommunizieren mit Ampeln, Autos lassen sich mit anderen bequem teilen und statt einem herkömmlichen Armaturenbrett ist der Innenraum mit Displays vollgepflastert. Verblüffend, dass dies nicht verwirrt. Im Gegenteil: Es werden nur Inhalte angezeigt, die perfekt auf die Fahrt abgestimmt sind.

Noch befinden sich viele der gezeigten Konzepte in der Projektphase. Doch Intel zeigt, wohin die Reise mit dem "Internet der Dinge" gehen könnte. In unserem Videobericht könnt Euch selbst schon einmal einen Eindruck von Intels Zukunftsvision machen.


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