Kirsten Dunst zeigt, wie peinlich die Selfie-Sucht ist

Hier noch ein Post, da noch ein Smartphone-Schnellschuss: Die Generation Selfie bekommt nicht genug. Kirsten Dunst hält Euch in einem von Matthew Frost produzierten Zwei-Minuten-Video den Spiegel vor.

Man kennt das ja: Alles, aber auch alles, muss festgehalten werden: Hier ein Post vom Sonnenuntergang an der Strandperle, da einer vom Karaoke-Slam im Mauerpark – wir müssen der Welt schließlich unbedingt zeigen, dass wir rumkommen, dass wir die wirklich coolen Plätze kennen, dass wir das Leben in vollen Zügen genießen.

Das klappt natürlich mit einem Selfie am besten!  Keine Frage: Wir sind längst süchtig danach, uns auf Instagram und Facebook von unserer Sonnenseite zu zeigen – und den Selbstinszenierenden dabei zuzusehen.  Wir sind, was wir posten.

Irritierte Popstars: "Das Einzige, was Kids in diesen Tagen wollen, ist ein Selfie"

Dass man bei der Smartphone-Fixierung indes ein Gutteil seines realen Lebens verpassen kann, ist hinreichend dokumentiert. Aber wie geht es eigentlich den größten Posern von allen – den Hollywood- und Popstars? Taylor Swift hat sich vor Monaten bereits im Wall Street Journal über die Selfiesucht ihrer Fans ausgelassen:

"Ich wurde seit der Erfindung des iPhones mit einer Frontkamera nicht mehr nach einem Autogramm gefragt. Das Einzige, was Kids in diesen Tagen wollen, ist ein Selfie. Es ist Teil der neuen Währung, deren Wert sich daran bemisst, wie viele Follower man auf Instagram besitzt."

Fans wollen nicht mehr reden, sie wollen nur ein Selfie von dir

Was das Zeitgeist-Phänomen für den Staralltag bedeutet, macht die wunderbare Kirsten  Dunst nun  in einem Zwei-Minuten-Video, das Regisseur Matthew Frost für das Magazin Vs. inszeniert hat, deutlich.

Wir lernen: Fans wollen nicht mehr reden, sie wollen nur ein Selfie von dir, das sie nicht schnell genug posten können – und ein Tagging vom Star höchstpersönlich wäre natürlich der Gipfel . Aber seht den Zwei-Minuten-Clip der Hollywood-Aktrice,  die nach "Spiderman" mit jedem Film ("Melancholia"!) besser zu werden scheint, selbst...


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