Zukunft der Wearables: Mit dem Fitbit zum Arzt

Gadgets wie das Fitbit Charge könnten Informationen für ärztliche Diagnosen liefern.
Gadgets wie das Fitbit Charge könnten Informationen für ärztliche Diagnosen liefern.(© 2014 CURVED)

Fitbit-CEO James Park spricht in einem Interview über die langfristigen Pläne für den Fitness-Tracker. Demnach soll das Armband eine medizinische Hilfe und kein Lifestyle-Produkt sein. 

Gesundheit statt Lifestyle

Beinahe jede Woche poppt ein neuer Fitness-Tracker in knalligen Farben und mit vielen Spielereien auf. Der Hersteller Fitbit arbeitet seit einigen Jahren an den Wearables, die Zukunft sieht das Unternehmen jedoch weniger im Lifestyle-Segment. CEO James Park erklärt in einem neuen Interview, dass die Fitbit-Geräte langfristig die Medizin unterstützen sollen.

So könnten Ärzte über die Informationen des Wearables Diagnosen abgeben. "Derzeit konzentrieren sich die Produzenten darauf, Geräte zu entwickeln, die Menschen motivieren", so Fitbit-Chef Parker. In Zukunft sollen jedoch medizinische Komponenten die Entwicklung anführen, wünscht sich der CEO. Dafür seien jedoch noch viele Studien notwendig.

Medizinische Features für Konsumenten

Bei diesem Vorhaben muss das acht Jahre alte Unternehmen eng mit der zuständigen Food and Drug Administration (FDA) zusammenarbeiten. Auch wenn Parker medizinische Features in den Vordergrund stellen will, glaubt er an den Konsumentenansatz. Produkte, die von den Konsumenten gerne genutzt werden, seien einfacher in die medizinische Welt zu übertragen.

Eigenen Angaben zufolge hält Fitbit einen Anteil von 72 Prozent am Markt der Fitness Gadgets. Das neueste Produkt im Portfolio, Fitbit Charge, misst unter anderem die Herzfrequenz.


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