Heiße Bilder aus Barcelona: Flir One und Flir One Pro im Hands-on

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Ein Flir-Wärmebild
Ein Flir-Wärmebild(© 2017 Flir)

Flir? Dieser Name mag den meisten wohl noch nichts sagen. Doch eventuell das Cat S60. Das Outdoor-Smartphone sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen mit seiner eingebauten Wärmebildkamera. Flir hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona nun seine neue Generation Infrarotkameras präsentiert, die mit iPhones und Android-Smartphones funktionieren.

Tatsächlich handelt es sich schon um die dritte Generation der Flir One, die sich an Consumer richtet. Teurer, aber auch mit mehr Funktionen ausgestattet, ist die Flir One Pro. Sie richtet sich an Bauherrn, Inspektoren und all jene, die beruflich im Baugewerbe unterwegs sind.

Das Smartphone kann in der Hülle bleiben

Über Lightning oder USB-C werden die Ansteckkameras am Smartphone angebracht. Der sogenannte One-Fit-Anschluss lässt sich über ein Drehrad in der Höhe anpassen. So sollen die Kameras auch an Smartphones mit Hüllen passen. Auf der Baustelle bestimmt keine schlechte Idee.

Ist die Kamera eingesteckt und die Companion-App gestartet, sehen wir umgehend ein Wärmebild, dem ein "normales" Bild unterlegt ist. So lassen sich Strukturen besser erkennen als auf einer reiner Infrarotaufnahme. Wie in der Standard-Foto-App lassen sich nun Fotos und Videos anfertigen, die in der Galerie der Flir-App abgespeichert werden. Es gilt: Je kälter ein Objekt, desto bläulicher, je wärmer, desto roter wird es angezeigt. In der Live-Ansicht hat man die Möglichkeit, mehrere Messpunkte zu setzen. Dort wird dann die Temperatur mit einer Nachkommastelle angezeigt.

Die Unterschiede zwischen Flir One und Flir One Pro:

  • Die Flir One Pro ist etwas stabiler verbaut.
  • Der Wärmebildsensor im Pro-Modell zeichnet mit 160 x 120 Pixeln auf, die Flir One mit 80 x 60 Pixeln.
  • Beide Modelle zeichnen Temperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius auf.
  • In der Software der Flir One Pro lassen sich die Aufnahmen sortieren und mit Notizen versehen, etwa für Inspektionsberichte.
  • Der Akku in beiden Geräten hält für eine Stunde Dauerbenutzung. Rund 40 Minuten braucht es für eine volle Akkuladung.

Vorläufiges Fazit

Die Flir One ist eine nette Spielerei für alle jene, die sich in den eigenen vier Wänden einen Überblick verschaffen wollen, ob das Fenster oder die Tür denn nun wirklich gut abdichten und die Spaß daran haben, Temperaturen in ihrer Umgebung zu messen. Auch wenn das ein komisches Hobby wäre. Für Profis umso interessanter dürfte die Flir One Pro mit angepasster Software sein, wenn man bedenkt, dass Wärmebildkameras vor einigen Jahren noch tausende von Euro gekostet haben. So kostet die Flir One 250 Euro, 500 Euro ruft der Hersteller für die Flir One Pro auf. Beide Kameras sollen noch in der ersten Jahreshälfte 2017 erscheinen.


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