SanDisk Ultra Dual Drive USB Type-C im Test: der Smartphone-Speicherstick

Her damit !18
Sandisk Ultra Dual Drive USB Type-C: Der USB-Anschluss kommt auf der anderen Seite heraus.
Sandisk Ultra Dual Drive USB Type-C: Der USB-Anschluss kommt auf der anderen Seite heraus.(© 2016 CURVED)

SanDisk Ultra Dual Drive USB Type-C: Der Name ist ein Wortmonster, aber der USB-Stick klein und handlich. Er eignet sich zur Datensicherung und zum Datenaustausch zwischen Computern, Smartphones und dem neuen MacBook jenseits der Cloud.

Cloud-Synchronisierung und Datensicherungen über oder auf weit entfernt liegenden Servern sind zwar praktisch, aber nicht immer die ideale Lösung. Wer Daten lieber offline austauschen und sichern will, kann zu Datenträgern wie dem Ultra Dual Drive USB Type-C von Sandisk greifen. Der verfügt über einen USB- und einen USB-C-Anschluss und passt somit nicht nur an den Computer sondern auch an das neue MacBook und immer mehr Android-Smartphones.

USB, USB-C und Memory Zone

Beide Stecker befinden sich im Gehäuse des Ultra Dual Drive USB Type-C, lassen sich mit Hilfe eines Schiebers aber problemlos heraus holen. Diesen muss man ein wenig nach unten drücken, um die Sicherung zu umgehen. Das funktioniert mit einer Hand. Ich hab den Stick unter anderem am OnePlus 3, Xiaomi Redmi Pro und LeEco Le 2Pro ausprobiert und sofern OTG aktiviert war, also das Smartphone als USB-Host diente, erkannten die Smartphones den Datenspeicher automatisch. Unterschiede gab es allerdings darin wie prominent die verschiedenen Nutzeroberflächen auf den Ultra Dual Drive USB Type-C hinwiesen. Mal erreichte man ihn fast direkt über die Benachrichtigungsleiste, mal musste man sich in die Tiefen der Einstellungen, bzw. des Dateimanagers begeben.

Genau wie für seine iPhone-Speichersticks stellt Euch Sandisk für den Ultra Dual Drive USB Type-C eine eigene App zur Verfügung. Die müsst Ihr aber – anders als bei iOS-Geräten – unter Android nicht installieren. Stattdessen könnt Ihr auch mit einem Dateimanager auf die Dateien auf den USB-Stick zugreifen und "händisch" Daten auf den Stick kopieren. Die Memory Zone-App von Sandisk zeigt Euch wahlweise alle Dateien (Fotos, Videos, Musik, Zip- und Text-Dateien) vom Smartphone, microSD-Speicherkarte und/oder Speicherstick an oder sortiert sie nach Speicherort und übernimmt dann die vorhandene Ordnerstruktur.

Als Bonus könnt Ihr noch Cloud-Speicherdienste wie Dropbox, Google Drive, Box oder OneDrive einbinden und vor allem deutlich bequemer als mit einem Dateimanager eine manuelle Sicherung durchführen oder eine automatische Sicherung aktivieren. Die App legt dann Sicherungskopien von Fotos, Musik, Videos und Dateien an – je nachdem was Ihr auswählt. Auf Wunsch startet Memory Zone automatisch sobald Ihr den Stick einlegt.

Fazit: Hilfreiche Alternative zur Cloud

Der Sandisk Ultra Dual Drive USB Type-C eignet sich für alle, die ihre Daten lieber in der Hand halten, als sie in die Cloud zu schicken oder lange Upload-Zeiten vermeiden wollen. Der USB-Stick ist kompakt, hilfreich und ordentlich verarbeitet. Schön finde ich, dass Android-Nutzer zwischen ihrem lieb gewonnenen Dateimanager und der Memory Zone-App wählen können. Der Sandisk Ultra Dual Drive USB Type-C steht in vier Speichergrößen mit 16, 32, 64 und 128 Gigabyte zur Auswahl und kostet je nach Kapazität 12, 16, 23 oder 41 Euro.


Weitere Artikel zum Thema
Smart Halo im Test: Dieses Gadget macht jedes Fahr­rad smart
Jan Johannsen1
Smart Halo zeigt mit seinem LED-Ring dezent den Weg.
Wie bleibt man auf dem Fahrrad erreichbar und navigiert durch die Stadt, ohne das Smartphone rauszukramen und sich strafbar zu machen? Mit Smart Halo.
Vor Galaxy S8: Essen­tial Phone ist das rand­lo­seste Rand­los-Smart­phone
Francis Lido2
Das Essential Phone soll aktuell den dünnsten Rand haben
Welches Smartphone hat den im Verhältnis zum Display dünnsten Rand? Laut einem Vergleich gebührt diese Ehre dem Essential Phone
Bowers & Wilkins PX im Test: So gut kann Noise-Cancel­ling klin­gen
Felix Disselhoff1
Die Bowers & Wilkins PX in Spacegrau
9.5
Seien wir mal ehrlich: Die meisten Kopfhörer mit gutem Noise-Cancelling klingen nicht gut. Der neue Bowers & Wilkins PX konnte im Test überzeugen.