OnePlus 3: Test, Preise und Fotos

Verfügbar seit Jun 2016

Testergebnis
8.9
OnePlus 3
Top
  • schneller Prozessor
  • farbechtes Display
  • Schnellladefunktion für den Akku
  • günstiger Preis
  • schneller interner Speicher (UFS 2.0)
Flop
  • interner Speicher nicht erweiterbar
  • Akku nicht austauschbar
  • USB-Anschluss zwar Typ-C, aber nur 2.0
  • Sandstone nur als Hülle erhältlich

Vorzeigemodell für das Jahr 2016: Mit dem OnePlus 3 bereichert der Hersteller aus China seine OnePlus-Familie um ein weiteres Mitglied. Dabei handelt es sich wieder um ein High-End-Gerät – einzig auf die geliebte Sandstone-Rückseite müssen eingefleischte Fans verzichten.

OnePlus 3(© 2016 OnePlus)

[Update vom 17. März, 12:11] OxygenOS 4.1.0 steht zum Download bereit. Es basiert auf Android 7.1.1 Nougat und beinhaltet zudem das Sicherheitsupdate für März.

[Update vom 10. Januar, 12:17] Kurz nach dem Update auf Android 7.0 Nougat ist nun auch eine Aktualisierung von Oxygen OS auf Version 4.0.1 erschienen, im Zuge derer einige Bugs beseitigt werden.

[Update vom 1. Januar, 15:39] Das Update auf Android 7.0 Nougat ist da.

Der "Flaggschiffkiller" wurde am 14. Juni 2016 in der Virtual-Reality Raumstation "The Loop" vorgestellt und war dort einen Tag früher zu erwerben als auf dem regulären Weg – seit dem 15. Juni 2016 kann das OnePlus 3 ohne Einladung gekauft werden.

Abmessungen und Display

Das Display des OnePlus 3 misst – wie vermutet – 5,5 Zoll in der Diagonale. Die Auflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln – wie sein Vorgänger OnePlus 2 besitzt das Smartphone ein Full-HD-Display. Mit einer Pixeldichte von knapp 401 ppi reicht dies aus, um gestochen scharfe Bilder zu sehen, doch Nutzer, die auf Virtual Reality setzen, werden weiterhin auf ein Gerät mit QHD-Auflösung warten müssen.

Qualcomms Top-Chipsatz

Als Herzstück kommt im OnePlus 3 der Snapdragon 820 des kalifornischen Herstellers Qualcomm zum Einsatz, der auch das Galaxy S7 und LG G5 in einigen Regionen antreibt. Der Prozessor verfügt über vier Kerne, von denen zwei mit 2,2 GHz und zwei mit 1,6 GHz getaktet sind. Bei hoher Beanspruchung soll auch eine Taktung von 3 GHz möglich sein. Für die Darstellung ist die Grafikeinheit Adreno 530 verantwortlich. All diese Werte waren im Vorhinein bei der Zulassungsbehörde TENAA aufgetaucht: So wurden die dort aufgetauchten Abmessungen von 152,7 mm Länge, 74,7 mm Breite und 7,35 mm Dicke sowie die Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll mit einem Display mit AMOLED-Technologie beim Release des neuen Flaggschiffkillers bestätigt.

Und auch ein Eintrag in der Datenbank von Geekbench bestätigte den Einsatz vom Snapdragon 820 sowie weitere Hardware-Komponenten: So kommt das OnePlus 3 mit Android 6.0.1 Marshmallow mit Oxygen OS 3.0 ab Werk und 6 GB RAM. Im Gespräch war vorher die Option, dass das Smartphone des chinesischen Herstellers in zwei verschiedenen Ausführungen erscheinen könnte: eine günstigere Variante sollte 4 GB RAM und 32 GB internen Speicher erhalten, während die teurere mit 6 GB RAM und 64 G ausgestattet werden sollte.

Design

Der Aluminium-Unibody kommt wie sein Vorgänger mit einem Alert Slider, mit dem drei individuelle Einstellungen für die Benachrichtigungen genutzt werden können. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen verzichtet der Hersteller auf die beliebte Sandstone-Rückseite – diese kann jedoch über eine Schutzhülle vom Hersteller ergänzt werden.

Sowohl das OnePlus One als auch dessen Nachfolger waren recht kantig und gerade. Das Gehäuse des OnePlus 3 hingegen ist schwungvoller gestaltet, da das frontseitige Gorilla Glas in 2,5-D-Optik abgerundet ist. Zur Zeit des MWC 2016 verriet OnePlus-CEO Pete Lau auf einer Veranstaltung in Indien persönlich, dass es ganze drei bis vier Monate gebraucht habe, bis die "gebogene Rückseite" des OnePlus 3 perfekt war. Im Mai waren neue Bilder auf der chinesischen Mikroblogging-Plattform Weibo erschienen, die die gebogene Rückseite bestätigten. Leak-Experte Evan Blass machte seinem Ruf alle Ehre und teilte über seinen Twitter-Accountein angebliches Pressebild des neuen Flaggschiff-Killers: Dies zeigt ziemlich akkurat das echte Gerät, das viele Anleihen beim Design des HTC One, unter anderem die sichtbaren Streifen am Rand des Gehäuses, hat.

Kamera

Die Kamera des dritten Flaggschiffs kommt mit einem Sony IMX298-Sensor mit 16 Megapixeln Auflösung und einem optischen Bildstabilisator. Mit Phase-Detection-Autofokus und einer F/2.0-Blende können 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde, Slow-Motion-Aufnahmen mit 720p und bis zu 120 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln mit F/2.0-Blende auf und ermöglicht mit der Smile-Capture-Funktion die Aufnahme eines lächelnden Gesichts, ohne dass der Auslöser gedrückt werden muss – perfekt geeignet für Selfies, bei denen nicht der halbe Arm ins Bild ragen soll.

CEO Pete Lau veröffentlichte Anfang Juni über Weibo erste Foto-Samples, aufgenommen mit dem OnePlus 3: Die Fotos versprachen bereits zu diesem Zeitpunkt eine gute Kamera-Leistung. omit würden beide ein Upgrade von 3 Megapixeln erhalten. Wie gut die Kamera vor allem im Vergleich zu seinen Vorgängern ist, zeigen Mitte Juni über den Twitter-Account von OnePlus veröffentlichte Bilder: Vier Aufnahmen zeigen die verschiedenen Modi – Panorama, besondere Lichtverhältnisse auf einem Berg und bei einem Feuerwerk sowie die scharfe Aufnahme eines Vogels beim Flug.

USB Typ C, Fingerabdrucksensor und weitere Ausstattung

Zur Ausstattung des OnePlus 3 gehören ein USB-Port Typ-C, WLAN, Bluetooth 4.2, das im Vorgänger vermisste NFC und die Unterstützung der schnellen Datenverbindung LTE. Auf einen Slot für microSD-Karten müssen Kunden allerdings verzichten. Dafür kommt das Gerät mit Dual-Sim-Funktion und unterstützt den Gebrauch von zwei Nano-Sim-Karten.

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Ein im Mai aufgetauchter Antrag zum Schutz eines Markennamens deutete auf eine neue Ladetechnik hin, die beim OnePlus 3 verwendet werden könnte: Dash Charge. Der Name steht dabei für eine schnellere Ladetechnik, mithilfe derer mehr Strom fließen lassen soll, anstatt den Ladedruck zu erhöhen.

Das OnePlus 3 kommt ohne zusätzliches Wearable: In einem Interview erklärte CEO Pete Lau das Ende des Smartwatch-Projekts.

Preis und Verfügbarkeit

Das OnePlus 3 ist in Graphite und Soft Gold, also Grau und Gold, erhältlich. Zudem bietet der Hersteller eine Auswahl von wechselbaren Gehäuseschalen an, mit denen das Smartphone eine Bambus-, Karbon-, Black Apricot-, Rosewood- oder eine Sandstone-Rückseite erhält.

OnePlus-CEO Pete Lau hatte sich bereits im Frühjahr 2016 zum Preis und Release-Termin des OnePlus 3 geäußert. Im Rahmen der SURGE-Konferenz in Indien sagte er: "Gute Produkte sind nicht billig". Gleichzeitig sei man bei OnePlus aber zuversichtlich, dass man den besten Gegenwert für das Geld bieten werde. Der Preis der Geräts liegt nun bei 399 Euro und ist somit so teuer wie sein Vorgänger.

Das OnePlus 3 ist seit dem 15. Juni ohne Einladung in mehreren Pop-Up-Stores weltweit und online erhältlich.

Alle Spezifikationen
Größe152,7 x 74,7 x 7,3 mm
Gewicht158 g
Display5,5 Zoll AMOLED
Kamera-Auflösung16 Megapixel
ProzessorQualcomm Snapdragon 820
Speicherkapazität64GB
BetriebssystemAndroid 6.0.1 Marshmallow mit OxygenOS 3.0
Erweiterbarer Speichernein
Front-Kamera-Auflösung8 Megapixel
FarbeGrau, Gold
ProdukttypSmartphone
Arbeitsspeicher6GB
4G/LTEja
DatentransferUSB-C, Bluetooth, WLAN, GPS, NFC, GPRS/EDGE, UMTS, LTE
Kerne / Taktfrequenz4 / 2 x 2.15 + 2 x 1.6GHz
Grafik-ChipQualcomm Adreno 530
Akkuleistung3000 mAH
Dual-Simja
Stylusnein
Fingerabdruckscannerja
Preis bei Markteinführung399 €
StatusErhältlich
MartkeinführungJun 2016

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