OnePlus 3: Diese praktischen Features habt Ihr wahrscheinlich verpasst

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Das OnePlus 3 ist absolut konkurrenzfähig
Das OnePlus 3 ist absolut konkurrenzfähig(© 2016 OnePlus)

High-End-Hardware für wenig Geld: Das OnePlus 3 hat bei der Vorstellung überzeugt - aber nicht für alle praktischen Features reichte die Zeit.

Schon kurz nach der Vorstellung dürfte das OnePlus 3 Begehrlichkeiten wecken. Kein Wunder: Für 399 Euro bekommt Ihr "State of the Art"-Technik, für die man bei anderen Herstellern schnell das Doppelte bezahlt. Was bei allem Glamour und dem Hype um den Preis hinten übergefallen ist: Das OnePlus 3 ist mehr als nur ein Specs-Monster. Es bietet auch einige interessante Features für die Nutzer.

Ambient Display und Nacht-Modus

Da ist zum Beispiel der Nachtmodus, der "mithilfe spezieller Hardware" blaues Licht filtert. Das soll die Belastung der Augen bei Dunkelheit reduzieren. Einen Timer wie in iOS, der den Modus automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit einschaltet, gibt es allerdings nicht. Hier müsst Ihr selbstständig aktiv werden.

Darüber hinaus erweitert OnePlus die Gestensteuerung um ein Ambient Display. Bekommt Ihr eine neue Nachricht, leuchtet nicht das ganze Display auf. Stattdessen zeigt Euch das OnePlus3 die Nachricht in Schwarzweiß an, in dem es nur einige Punkte des AMOLED-Bildschirms beleuchtet. Um nach neuen Nachrichten zu schauen, wischt Ihr einfach mit einer Hand über das Display.

Mehr Akku dank Doze

Damit der Akku möglichst lange hält, hat sich OnePlus ein weiteres Marshmallow-Feature vorgenommen. Nach eigener Aussage haben die Entwickler den Doze-Modus von Marshmallow für das OnePlus 3 optimiert. Kurz zur Erklärung: Doze nutzt die Sensoren des Smartphones und erkennt, wann es zum Beispiel auf dem Tisch liegt. Ist das der Fall, fährt das Feature die Hardware-Leistung herunter. Das soll die Akkulaufzeit verbessern.

Von einem weiteren Feature profitieren wahrscheinlich erstmal nur US-Nutzer: Das OnePlus 3 hat NFC an Bord. Der Standard wurde beim Vorgänger außen vor gelassen. Über NFC könnt Ihr zum Beispiel per Android Pay an der Kasse aber auch an Automaten bezahlen – zumindest in den USA. In Deutschland ist das Bezahlen mit Smartphones dagegen noch kaum verbreitet.

Lektion gelernt?

Ein letzter Punkt ist weniger ein Feature, sondern eine positive Randnotiz: Während Lenovo bei den neuen Moto-Z-Geräten auf den Kopfhöreranschluss verzichtet und auch Apple nachgesagt wird, in Zukunft auf Lightning- oder Bluetooth-Headphones zu setzen, ist die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse beim OnePlus 3 an Bord.

Ob man künftig auch fixe Android-Updates zu den Vorzügen des OnePlus 3 zählen kann, lässt sich jetzt noch nicht sagen. In einem Interview mit The Verge zeigt sich OnePlus-Mitgründer Carl Pei aber geläutert: "Die größte Lektion, die wir über die letzten Jahre gelernt haben, ist, [Dinge] zu zeigen und nicht nur zu erzählen."

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