OnePlus 3: So reagiert es auf Kratzen, Biegen und Verbrennen

Das OnePlus 3 überzeugt bereits mit ausgewogener Hardware und toller Performance. Übersteht es aber auch den Härtetest? JerryRigEverything stellt das Premium-Smartphone auf die Probe. Spoiler: In mancherlei Hinsicht stellt es sogar das Galaxy S7 Active in den Schatten.

Ja, das OnePlus 3 lässt sich zerkratzen, verbiegen und verbrennen. Die Frage ist aber, wie gut es die Torturen übersteht. Nach dem Test kann der Videoersteller nur festhalten, dass die Entwickler nicht bei den Materialien gespart haben. Der Screen zerkratzt erst mit einem Werkzeug des Härtegrads 7 – und ist so etwa gleichauf mit dem Galaxy S7 Edge. Der Home Button ist gar aus Keramik und weist nach der Bearbeitung mit einem Cutter nicht den geringsten Kratzer auf, ganz im Gegensatz zum Pendant des Galaxy S7 Active.

Das OnePlus 3 ist kein Billig-Smartphone

Die Rückseite aus Aluminium nimmt zwar deutlich leichter Schaden, das war angesichts des Materials aber auch nicht anders zu erwarten. Dafür ist das OnePlus-Logo nicht einfach nur ein einzelnes Bauteil, das sich heraushebeln lässt, sondern fest mit dem OnePlus 3 verbunden. Die Kamera ist zwar nicht von einer Schicht aus Keramik geschützt, aber ähnlich kratzresistent. Auch eine Feuerzeug-Flamme übersteht der Bildschirm unbeschadet. Der Screen färbt sich zunächst dunkel, erholt sich jedoch schnell wieder von der Hitzeeinwirkung.

Bleibt der Bend-Test. Auch diesen übersteht das OnePlus 3 mit Bravour. Klar, bei Gewalteinwirkung wölbt sich das Gehäuse und sogar das Display springt aus der Fassung, laut dem Tester hat die Biege-Behandlung aber keinerlei langfristige Schäden verursacht. Knicke oder dergleichen sind offenbar nicht zurückgeblieben und das Smartphone funktioniert einwandfrei.


Weitere Artikel zum Thema
Diese Herstel­ler haben 2016 die meis­ten Smart­phone-Modelle vorge­stellt
Dank vieler Hersteller mangelte es 2016 nicht an Auswahl auf dem Smartphone-Markt
2016 haben die großen Hersteller viele Smartphone-Modelle vorgestellt. Unter Umständen sind es deutlich mehr Geräte, als Ihr gedacht habt.
Allo am PC nutzen: Googles Messen­ger bekommt eine Web-Version
Marco Engelien
Der Google Assistant ist der Hauptbestandteil von Allo.
Google sucht aktuell nach immer neuen Wegen, den Messenger Allo attraktiver für Nutzer zu machen. Jetzt soll eine Web-Version kommen.
iOS 10.2.1 soll die Probleme mit dem iPhone 6 und iPhone 6s behe­ben
Michael Keller
iOS 10.2.1 soll den Akku-Bug auf dem iPhone 6s ausräumen – zumindest überwiegend
iOS 10.2.1 soll verhindern, dass iPhone 6s und iPhone 6 sich spontan ausschalten. Apple hat nun Daten zur Effektivität des Updates veröffentlicht.