Galaxy S10 ist wasserdicht: Worauf ihr dennoch achten solltet

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Alle drei Galaxy-S10-Modelle sind wasserdicht nach IP68-Zertifizierung
Alle drei Galaxy-S10-Modelle sind wasserdicht nach IP68-Zertifizierung(© 2019 CURVED)

Anfang März 2019 sind die Top-Smartphones Samsung Galaxy S10, S10 Plus und S10e erschienen. Die drei Geräte bieten jede Menge High-Tech und sind obendrein wasserdicht. Trotzdem solltet ihr im Umgang mit dem feuchten Element vorsichtig sein. Denn Galaxy S10 und Co. sind nur unter bestimmten Bedingungen wasserdicht – und Schäden können teuer werden.

Nicht auf Dauer wasserdicht

Das Galaxy S10 besitzt eine IP68-Zertifizierung, ebenso das günstigere Galaxy S10e und das teurere Galaxy S10 Plus. Demnach sind die Samsung-Smartphones allesamt staubgeschützt und überstehen Untertauchen bis zu einer Tiefe von 1,50 Meter für maximal 30 Minuten. Das trifft allerdings nur zu, wenn der Halter für SIM- und Speicherkarte vollständig eingeschoben ist. Am besten besorgt ihr euch eine wasserdichte Handyhülle oder Schutztasche für euer S10.

Übrigens gelten die Angaben zur grundsätzlichen Wasserdichtigkeit des Galaxy S10 nur bei klarem Süßwasser. Bei anderen Flüssigkeiten – insbesondere bei Seifenlauge, Alkohol und/oder erhitzter Flüssigkeit – besteht laut Hersteller kein Schutz. Auch Salzwasser kann Probleme verursachen, da es Anschlüsse korrodieren lässt und Dichtungen angreift. Nach Kontakt mit Salzwasser solltet ihr euer Galaxy S10 deshalb schnellstmöglich mit klarem Wasser abspülen und danach trocknen (lassen).

Aufladen nach Wasserkontakt?

Wenn ihr euer Galaxy S10 nach Wasserkontakt aufladen wollt, ist dies unter Umständen nicht möglich. Registrieren die Sensoren eures Smartphones Feuchtigkeit an der Multifunktionsbuchse oder anderen Anschlüssen des Geräts, dann erscheint oben links in der Statuszeile ein Wassertropfen-Symbol. Erkennen die S10-Modelle Feuchtigkeit am USB-Anschluss, dann deaktivieren sie die Option zum Laden automatisch, um mögliche Schäden zu vermeiden. Versucht ihr euer Handy trotzdem zu laden, werdet ihr aufgefordert, das Ladegerät zu entfernen.

Erst wenn die USB-Buchse und das Ladegerät vollständig trocken sind, könnt ihr den Ladevorgang starten. Lasst euer Galaxy S10 an der frischen Luft trocknen, bis das Wassertropfen-Symbol in der Statusleiste verschwindet. Um den Trocknungsvorgang zu beschleunigen, könnt ihr den USB-Anschluss auch vorsichtig mit einem möglichst fusselfreien Tuch abtupfen.

Wasserschäden und Garantie

Erleidet euer Galaxy S10 einen Wasserschaden während der Garantiezeit, müsst ihr mit einer kalten Dusche rechnen. Denn die Garantie deckt Wasserschäden nicht ab. Im Klartext: Auch wenn Samsung mit der Wasserdichtigkeit nach IP68 wirbt, habt ihr im Falle eines Wasserschadens keinen Garantieanspruch. Dies gilt übrigens auch bei Schäden durch das Eindringen von Staub.

Die Benutzung im Wasser erfolgt also auf eigenes Risiko. Das handhaben viele andere Smartphone-Hersteller ebenso. Die Chance auf eine Übernahme von Reparaturkosten besteht allenfalls, wenn zum Beispiel ein Produktionsfehler das Eindringen von Wasser begünstigt hat. Ob ein solcher Fehler bei eurem Gerät vorliegt, können die Mitarbeiter in dem für euch zuständigen Samsung Service-Center feststellen. Bei gezielten Fragen zur Garantie, Reparatur- oder Service-Leistungen könnt ihr Samsung auch auf verschiedene Arten kontaktieren.

Zusammenfassung:

  • Galaxy S10, S10 Plus und S10e sind nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt
  • Das Smartphone kann in Süßwasser eine Tiefe von 1,5 Meter bis zu 30 Minuten unbeschadet überstehen
  • Wenn euer Gerät nass geworden ist, könnt ihr es für eine Weile nicht aufladen
  • Ein eventueller Wasserschaden wird durch die Samsung-Garantie nicht abgedeckt – außer, es handelt sich nachweislich um einen Produktionsfehler

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