Galaxy S10: Mit diesen Foto-Tipps nutzt ihr die Triple-Kamera optimal aus

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Auf der Rückseite des Galaxy S10 befinden sich ein Tele-, Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Objektiv
Auf der Rückseite des Galaxy S10 befinden sich ein Tele-, Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Objektiv(© 2019 CURVED)

Das Galaxy S10 verfügt über drei Linsen, die euch neue Gestaltungsmöglichkeiten bescheren. Zwischen Tele-, Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Objektiv wechselt ihr im Bildausschnitt der Kamera-App hin und her. Wir erklären in diesem Ratgeber einige der Features, die das Smartphone zu bieten hat und mit denen ihr in Kombination mit der Triple-Kamera noch bessere Fotos macht.

Kamera gibt Tipps für bessere Bilder

Das Samsung Galaxy S10 hilft euch unter anderem, den besten Ausschnitt zu wählen. Damit euch euer Smartphone Tipps für ein gutes Foto gibt, aktiviert ihr in den Kameraeinstellungen das Feature "Aufnahmevorschläge". Wenn ihr nun ein Motiv erfasst, sagt euch eure Kamera nach einem kurzen Moment, wie ihr euer Handy halten solltet, damit das Foto besser wird. Ihr seht dazu einen kleinen Kreis, den ihr (durch Bewegungen mit eurem Handy) in einen runden Rahmen bringt. Auslöser drücken – fertig.

Zudem optimiert die Kamera das Bild automatisch. Sobald das Galaxy S10 eine Szene erkannt hat, passt es die Kameraeinstellungen an. Ihr seht rechts unten zunächst einen kleinen Wirbel, der sich um sich selbst dreht. Dieser verwandelt sich in ein entsprechendes Icon (etwa Blume, Kleidung, Personen oder Essen), sobald die Linse eine Szene erkannt hat. Tippt ihr auf das Symbol, deaktiviert ihr die Szenenoptimierung.

Bright Night: Bei Dunkelheit fotografieren

Bei schwachen Lichtverhältnissen seht ihr ein Mond-Icon. Dies ist das Zeichen dafür, dass die Szenenoptimierung den Nachtmodus (Bright Night) aktiviert hat. Wenn ihr nun ein Foto knipst, nimmt die Kamera mehrere Aufnahmen auf und kombiniert diese. Obwohl es dunkel ist, bekommt ihr in der Folge ein etwas helleres Bild. Voraussetzung ist, dass ihr das Handy lange genug ruhig haltet.

Überbelichtung verhindern

Wenn ihr ein Motiv mit eurem Objektiv einfangt, könnt ihr im Display zudem auf dieses tippen und kurz halten. Es erscheint dann ein gelber Rahmen, der signalisiert, dass Fokus und Belichtung in diesem Bereich fest eingestellt sind. Die Kamera nimmt dann auch keine ungewollten Anpassungen vor, sodass es nicht versehentlich zu einem überbelichteten Bild kommt. Dies kann bei einigen Lichtverhältnissen durchaus nützlich sein.

Der Bokeh-Effekt heißt beim Galaxy S10 Live-Fokus-Modus(© 2019 CURVED)

Hintergrund unscharf stellen – vor der Aufnahme

Ihr könnt mit der Kamera des Galaxy S10 zudem außergewöhnliche Por­t­räts aufnehmen, indem ihr den Hintergrund unscharf stellt und euer Motiv so hervorhebt. Den späteren Effekt seht ihr im Live-Fokus-Modus noch bevor ihr auf den Auslöser tippt; und könnt diesen entsprechend anpassen.

Und so funktioniert es: Öffnet die Kamera-App und wechselt zu "Live-Fokus". Der Modus ist sowohl bei aktivierter Selfie- als auch Hauptkamera verfügbar. Nehmt nun euer Motiv ins Visier. Ihr selbst solltet von diesem nicht weiter als 1 bis 1,5 Meter entfernt sein; zumindest wenn ihr die Triple-Kamera nutzt. Das Galaxy S10 weist euch darauf hin, wenn es ein Objekt erkannt hat und der "Effekt bereit" ist.

Live-Fokus-Modus optimal nutzen

Die Kamera kann die Unschärfe unterschiedlich ausgeprägt anzeigen (7 Stufen). Zudem könnt ihr zwischen vier Effekten wählen, diese verzerren den verschwommenen Hintergrund unter anderem ein wenig oder setzen einen Farbpunkt. Praktisch: Ihr könnt die Einstellungen nach der Aufnahme bearbeiten oder Effekte hinzufügen.

Wer den Live-Fokus-Modus optimal nutzen möchte, sollte zudem einige Dinge beachten: Das Feature funktioniert am besten, wenn sich das Motiv weder bewegt noch zu schmal ist. Außerdem sollten Motiv beziehungsweise der Hintergrund nicht unifarben sein und sich allgemein farblich voneinander abheben.

Bilder im RAW-Format speichern

Die Software einer Kamera interpretiert die gesammelten Bildinformationen für gewöhnlich und passt eure Fotos entsprechend an. Wem das nicht gefällt und wer in der Nachbearbeitung auf ein Rohdatenformat zugreifen möchte, das euch viel mehr Möglichkeiten liefert, speichert seine Fotos im RAW-Format. Beachtet allerdings: Da in einem digitalen Negativ alle vom Bildsensor aufgenommenen Daten stecken, sind die Dateien rund zehnmal so groß wie ein komprimiertes JPEG.

RAW-Aufnahmen sind möglich, wenn ihr im Pro-Modus fotografiert und dies vorher über die Kameraeinstellungen aktiviert: Öffnet die Kamera-App, tippt links oben auf das Icon für die Einstellungen und scrollt zu "Speicheroptionen". Wählt dort "RAW-Kopien (Pro)" aus. Nun speichert das Galaxy S10 eure Fotos nicht mehr nur im JPEG-, sondern zusätzlich auch im RAW-Format.

Zusammenfassung:

  • Aktiviert in den Kameraeinstellungen "Aufnahmevorschläge" und das Galaxy S10 gibt euch im Live-Bild individuelle Tipps, wie ihr das Handy halten sollt
  • Die Szenenoptimierung passt eure Bilder automatisch an
  • Bei Dunkelheit aktiviert diese auch den Bright Mode. In diesem nimmt die Kamera mehrere Fotos auf und kombiniert das Ergebnis
  • Tippt auf ein eingefangenes Motiv, damit der aktuelle Fokus und die Belichtung nicht mehr verändert werden
  • Im Live-Fokus-Modus könnt ihr den Hintergrund unscharf machen und einen Effekt einsetzen. Diesen seht ihr noch vor der Aufnahme, könnt ihn aber auch nachträglich ändern
  • Wenn ihr Bilder im RAW-Format speichert, könnt ihr im Pro-Modus geschossene Bilder noch besser nachbearbeiten ("Kameraeinstellungen | Speicheroptionen | RAW-Kopien (Pro)")

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