Mit dem iPhone bessere Panorama Fotos schießen – so geht's

Mit der Panorama-Funktion sind auch kuriose Fotos machbar
Mit der Panorama-Funktion sind auch kuriose Fotos machbar(© 2016 Twitter / Panorama Fails)

Für gute Bilder müsst Ihr nicht zwingend Besitzer einer Spiegelreflexkamera sein. Schon mit einem iPhone und der Panorama-Funktion lassen sich tolle Fotos machen. Ob kurios oder schön: Wir haben die richtigen Tipps für jedes Foto-Vorhaben.

Um die Panorama-Funktion zu aktivieren, öffnet Ihr die Kamera-App und wischt nach links, bis auf dem iPhone-Display unten "Pano" steht. Sobald Ihr auf den Auslöser drückt, wird die Panorama-Aufnahme gestartet.

Die Richtung angeben

Zuerst wollen wir Euch etwas Basiswissen rund um Panoramas vermitteln. Klar ist: in diesem Bildmodus müsst Ihr einen Kamera-Schwenk durchführen. Der Pfeil mit Strich auf dem mittleren Displaybalken zeigt an, in welche Richtung Ihr Euch für das Panorama mit dem iPhone (oder iPad) drehen müsst. Tippt auf den Balken, um die Bewegungsrichtung zu ändern. So könnt Ihr zunächst herausfinden, ob Euch die Bewegung nach links oder rechts besser liegt. Grundsätzlich gilt für ein gutes Foto, dem Pfeil möglichst ruhig zu folgen. Orientiert Euch unbedingt an diesem Pfeil und den dazugehörigen Texteinblendungen: Solltet Ihr zu sehr nach oben oder unten wackeln, wird auch der Pfeil seine Achse verlassen – das Motiv wird dadurch verzerrt und fragmentiert. Wichtig ist, dass Ihr nicht aufhört, Euer iOS-Gerät beim Panorama zu bewegen. Sonst signalisiert Ihr dem Handy, das Panorama wäre schon fertig.

Einen Menschen klonen

Sobald Ihr grundsätzlich mit der Panorama-Funktion umgehen könnt, wird es Zeit zum experimentieren. Zum Beispiel gibt es einen Trick, der als Klontechnik bezeichnet werden könnte. Nun, nicht wirklich. Vielmehr geht es um eine kleine Bildmanipulation. Denn: Ihr müsst das iPhone für ein Panorama nicht sonderlich schnell von A nach B bewegen. Wenn Ihr eine zweite Person und etwas Experimentierfreude zur Hand habt, könnt Ihr Folgendes machen: Bewegt das Smartphone langsam von links nach rechts (oder rechts nach links – je nach Einstellung). Startet Euer Panorama dabei auf der zweiten Person. Sobald ihr auf Eurem Smartphone seht, dass die Person außerhalb des Bildes ist, muss sie nur noch außerhalb des Bildes um Euch herumrennen und sich erneut in Richtung Eures Kamera-Schwenks im Bild platzieren. Mit etwas Übung könnt Ihr damit ein und dieselbe Person gleich viermal in einem Panorama-Foto haben.

Arbeiten mit Bewegung

Die Panorama-Funktion auf dem iPhone ist eigentlich für statische Motive gedacht, die sich eher nicht bewegen. Trotzdem lässt sich die Funktion auch mit bewegten Motiven nutzen. Dabei können die kuriosesten Bilder entstehen. Für den Anfang könnt Ihr eine Person (oder Euer Haustier) als Motiv wählen. Nun soll die Person von links nach rechts durchs Bild laufen. Jetzt versucht Ihr, den Schritten mit der Panorama-Funktion zu folgen. Ein Ergebnis davon könnte beispielsweise ein menschlicher Tausendfüßler sein. Sobald Ihr mit Bewegungen arbeitet, können vielfältige Ergebnisse entstehen. Auf Twitter finden sich einige sehr amüsante Beispiele dazu, wie so etwas aussehen könnte.

Zusammenfassung

  • Ihr aktiviert die Panorama-Funktion in der Kamera-App, indem Ihr nach links wischt, bis "Pano" auf dem Display steht
  • Ihr könnt die Panorama-Bewegungs-Richtung ändern, wenn Ihr auf die Richtungsanzeige tippt, die Ihr mittig auf dem Display seht
  • Die Kamera solltet Ihr möglichst gleichmäßig bewegen, ohne dass der angezeigte Pfeil seine Achse verlässt. Sobald Ihr das iPhone eine kurze Zeit lang nicht mehr bewegt, wird das Bild gespeichert
  • Wenn Ihr eine Person fotografiert, kann diese häufiger im Bild auftauchen. Dafür muss sich diese Person erneut in die Schwenk-Richtung Eures Panoramas stellen, sobald Ihr sie nicht mehr auf der Live-Anzeige seht
  • Für gewöhnliche Panoramen solltet Ihr Euch statische Motive suchen, die sich nicht viel bewegen.
  • Bewegende Motive geben Euch Raum für Experimente. Dadurch können kuriose und künstlerische Panoramen entstehen

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