"PUBG" vs. "Fortnite": Die Battle-Royale-Titel im Vergleich

"Fortnite" zieht so viele Spieler in seinen Bann wie kaum ein anderer Titel. Es ist sogar noch erfolgreicher als sein Vorbild "Playerunknown's Battlegrounds" ("PUBG"), das dem Battle-Royale-Genre offenbar zum endgültigen Durchbruch verhalf. Falls ihr euch zwischen den beiden Spielen entscheiden wollt, erfahrt ihr hier, was sie unterscheidet.

Gameplay und Grafik

Beide Battle-Royale-Spiele stellen euch vor die gleiche Herausforderung: Um eine Partie zu gewinnen, müsst ihr als Letzter übrig bleiben. Bis dahin solltet ihr nicht nur Kugeln aus dem Weg gehen, sondern auch innerhalb der Spielfeldgrenzen bleiben, die sich nach und nach immer weiter zusammenziehen. Denn ansonsten verliert ihr kontinuierlich Energie.

Anders als "Fortnite" richtet sich "PUBG" an Spieler, die auf ein realistischeres Spielerlebnis aus sind. Charaktere und Setting entsprechen dem, was man aus vielen anderen Multiplayer-Shootern kennt: Ihr steuert Soldaten durch ein Kriegsgebiet. Außerdem habt ihr mehr Möglichkeiten, eure Ausrüstung anzupassen – zum Beispiel mit zahlreichen Waffenaufsätzen. Diesbezüglich und in Hinsicht auf die Feuergefechte bietet das Gameplay von "PUBG" mehr Tiefgang. Allerdings verhalten sich die Waffen realistischer, wodurch ihr gerade am Anfang womöglich Probleme habt, eure Feinde zu treffen.

"Fortnite" erreicht einen Gewissen Tiefgang eher durch die Möglichkeit, Barrikaden oder ganze Festungen zu bauen. Die Kämpfe an sich verlaufen simpler und die Grafik erinnert an einen Cartoon. Durch die verspielte Optik ist "Fortnite" außerdem wohl eher für jüngere Zocker geeignet als "PUBG". Auch wenn ihr Spaß daran habt, eure Kreativität beim Bauen von Gebäuden unter Beweis zu stellen, seid ihr hier richtig.

Wollt ihr euch dagegen in erster Linie als Revolverheld oder lautloser Scharfschütze beweisen und empfindet das Bauen als unnötigen Ballast, seid ihr mit "PUBG" besser beraten. Allerdings müsst ihr hier für eine durchschnittliche Partie mehr Zeit investieren. "Fortnite" eignet sich eher für eine kleine Runde zwischendurch.

"PUBG": nicht für alle Systeme erhältlich

Wenn ihr eine PlayStation 4 oder Nintendo Switch besitzt, fällt die Wahl zwischen "Fortnite" und "PUBG" denkbar einfach. Denn Letzteres gibt es bislang noch gar nicht für die Konsolen von Sony und Nintendo. "PUBG" ist derzeit nur für Windows-PCs und die Xbox One erhältlich – und zwar kostenpflichtig. Darüber hinaus gibt es den kostenlosen Ableger "PUBG Mobile" für iOS und Android. Dieser bietet zwar ein nahezu identisches Gameplay, ist aber ein eigenständiger Titel mit separatem Spieler-Pool. Zudem ist es in der mobilen Version einfacher, Gegner zu treffen.

"Fortnite" hingegen ist für alle alle aktuellen Plattformen kostenlos erhältlich: Den Battle-Royale-Hit von Epic Games gibt es für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch sowie Windows-PCs und Macs. Außerdem könnt ihr ihn auf iPhones und iPads sowie in Kürze auch auf Android-Smartphones spielen (Stand: 31. Juli 2018).

"Fortnite" vs. "PUBG": Crossplay

Wenn ihr einen Battle-Royale-Shooter sucht, der sich systemübergreifend spielen lässt, seid ihr mit "Fortnite" besser bedient. Denn hier können Xbox-One-, PC-, Mac-, Switch-, iOS- und wohl bald auch Android-Spieler gemeinsam miteinander zocken. Lediglich PS4-Besitzer bleiben bislang unter sich. Das könnte sich in Zukunft vielleicht aber ändern, falls Sony in Sachen Crossplay einlenkt. "Playerunknown’s Battlegrounds" bietet aktuell leider kein Crossplay: PC- und Xbox-One-Spieler können keine gemeinsamen Partien austragen. Möglicherweise ändert sich das aber noch. Immerhin: "PUBG Mobile" lässt Gefechte zwischen iOS- und Android-Nutzern bereits zu.

Neue Inhalte durch Updates

Auch dem besten Spiel geht ohne neue Inhalte irgendwann die Luft aus. Sowohl "PUBG" als auch "Fortnite" erhalten regelmäßig Updates, die das verhindern. Die Entwickler von "Playerunknown’s Battlegrounds" führen etwa regelmäßig neue Maps ein. "Fortnite" besitzt zwar nur eine einzige Karte, doch diese ist riesig und Epic Games passt sie regelmäßig an, damit die Spieler immer wieder neue Orte entdecken können.

Beide Battle-Royale-Spiele versuchen außerdem die Spieler mit immer neuen Herausforderungen und freispielbaren Gegenständen bei der Stange zu halten: Sowohl in "Fortnite" als auch in "PUBG" gibt es sogenannte Seasons, die mehrere Wochen andauern. Jede davon wartet mit eigenen Missionen und Belohnungen auf. Um Zugriff auf alle Inhalte zu erhalten, müsst ihr euch jedoch gegen Echtgeld einen Pass für die jeweilige Season sichern.

Battle Pass vs. Season Pass

Bei "PUBG" gibt es den sogenannten "Event Pass" für 10 Euro. Durch den Kauf schaltet ihr Herausforderungen frei, für deren Bewältigung ihr Erfahrungspunkte und Belohnungen erhaltet. Außerdem gibt es ein rollenspielartiges Stufensystem, in dem ihr bis zu Level 20 aufsteigen könnt. Der "Battle Pass" in "Fortnite" funktioniert nach dem gleichen Prinzip und kostet genauso viel.

Allerdings bekommt ihr in "Fortnite" mehr für euer Geld. Während der "Event Pass" lediglich 30 Tage lang gültig ist, gilt der "Battle Pass" 10 Wochen lang. Darüber hinaus könnt ihr statt 30 Leveln insgesamt 100 Stufen erreichen. Der wohl größte Nachteil des "PUBG Event Pass" ist aber, dass viele der von euch erspielten Gegenstände nach Ende der Season wieder verschwinden.

Tipps für Einsteiger im Battle Royale

Wenn ihr euch für einen der Titel entschieden habt, gilt es nur noch, besser als eure Mitspieler zu werden. Dafür solltet ihr auf ein paar Dinge achten. Wir haben für euch in anderen Ratgebern Tipps für Einsteiger zusammengefasst, mit denen eure Chance auf das Chicken Dinner in "PUBG" und auf den Sieg in "Fortnite" steigen dürfte.

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