Tipps: Schutz vor Gefahren in sozialen Netzwerken

Hüte dich vor dubiosen Anfragen bei Facebook
Hüte dich vor dubiosen Anfragen bei Facebook(© 2014 CURVED)

Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit Freunden und fremden Menschen in Kontakt zu treten oder Bilder und Videos zu teilen. Ohne den pädagogischen Zeigefinger allzu sehr heben zu wollen: Bei all den Vorteilen gerät schnell in Vergessenheit, dass die Nutzung der verschiedenen Plattformen oftmals mit einem Verlust der Privatsphäre verbunden ist, was insbesondere für allzu auskunftsfreudige Personen zu großen Problemen führen kann. Es ist daher wichtig, sich an einige Regeln zu halten.

Lese die AGBs aufmerksam

Bevor man überhaupt ein soziales Netzwerk nutzt, sollte man die AGBs sorgfältig lesen. Hintergrund ist der Datenschutz: Eventuell werden bei der Registrierung eines Benutzerkontos nicht unerhebliche Rechte abgetreten – etwa an privaten und mitunter intimen Bildern, die nach dem Hochladen in den Besitz des Netzwerkbetreibers übergehen, was etwa bei Facebook der Fall ist. Dies ist ein Grund, nicht zu sensible Fotos hochzuladen. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, dass die Möglichkeiten einer eingeschränkten Sichtbarkeit auch voll genutzt werden und nur befreundete und vertrauenswürdige Menschen die Fotos und privaten Daten sehen dürfen.

Nicht zu viele Informationen preisgeben

Generell gilt: Gib in dem Profil niemals zu persönliche Informationen preis – diese könnten gegen dich verwendet werden. So nutzen beispielsweise immer mehr Arbeitgeber Facebook, um sich Eindrücke von potenziellen Mitarbeitern zu machen. Das ist ein Grund, sich auf dem Profilfoto nicht zu sehr in Partylaune zu zeigen oder die Sichtbarkeit einzuschränken, was bei Facebook über "Einstellungen | Privatsphäre-Einstellungen | Wer kann meine Inhalte sehen funktioniert". Stichwort Arbeit: Vertrauliche Dinge über den Job seitens des Arbeitnehmers haben in den Netzwerken nichts verloren – auch nicht, wenn man lediglich etwas Dampf ablassen möchte. Eine weitere Gefahr besteht im Mobbing, sofern man zu persönliche Informationen oder Fotos im Internet veröffentlicht.

Fragwürdige Kontaktanfragen ablehnen, Cyberstalker melden und Links ignorieren

Inzwischen haben sich in den sozialen Netzwerken Cyber-Kriminelle breit gemacht, die darauf aus sind, persönliche Informationen über etwaige Nutzer in Erfahrung zu bringen, um daraus Kapital zu schlagen. Wer fragwürdige Kontaktanfragen erhält, sollte diese konsequent ablehnen. Ein weiteres Problem sind sogenannte Online-Stalker, die einen permanent belästigen. Bei solchen Personen sollte man nicht davor zurückschrecken, diese dem Betreiber des sozialen Netzwerks zu melden.

Üblich ist es auch, dass über soziale Netzwerke ein Phishing betrieben wird. Soll heißen, Nutzer dazu aufgefordert werden, über Links bestimmte Seiten aufzurufen. Auch hier solltest du besonders skeptisch sein und wirklich sichergehen, dass die entsprechenden Seiten, zu denen die Links führen, sicher sind, und sich keine schädliche Software durch einen Besuch von selbst installiert. Klicke daher nur auf Links von Personen, die du auch wirklich kennst.

Zusammenfassung

  • Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Co. bergen zahlreiche Gefahren des Datenmissbrauchs
  • Um einem solchen Missbrauch vorzubeugen, sollte man die AGBs aufmerksam lesen, nicht zu viele Informationen preisgeben und vorhandene Privatsphäre-Einstellungen nutzen
  • Außerdem ist es überaus ratsam, fragwürdige Kontaktanfragen abzulehnen, nicht willkürlich auf Links zu klicken und sogenannte Cyber-Stalker zu melden

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