6-Jähriger lässt Alexa Hausaufgaben machen – und wird auf Twitter gefeiert

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Alexa: 5 minus 3! Wie Kinder den digitalen Lifestyle leben, macht ein Sechsjähriger eindrucksvoll vor.
Alexa: 5 minus 3! Wie Kinder den digitalen Lifestyle leben, macht ein Sechsjähriger eindrucksvoll vor.(© 2019 Shutterstock / Charles Brutlag)

Kids lieben Technik, inzwischen sind nicht nur unsere Smartphones eine beliebte Spielerei für die Kleinen, sondern auch Sprachassistenten. In den USA hat ein Sechsjähriger aber schnell erkannt, dass Alexa mehr kann, als ihn zu bespaßen – und hat ihr kurzerhand seine Hausaufgaben übergeben. Seine Mutter hat die Aktion heimlich gefilmt und nun wird der geniale Knirps viral gefeiert.

Ob der kleine Jariel aus New Jersey aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder der Selbstverständlichkeit eines Digital Native heraus seine Hausaufgaben an Alexa übermittelte, ist nicht überliefert. Fest steht jedoch: Der Erstklässler diktierte seine Matheaufgaben selbstbewusst, klar und deutlich dem heimischen Sprachassistenten: "Alexa, 5 minus 3!"

Seine Mama fragt die Twitter-Gemeinde um Erziehungsrat

Von der Heimlichtuerei eines Schummlers keine Spur. Entweder ist sich der kleine Strolch keiner Schuld bewusst oder wähnt sich durch die Abwesenheit seiner Mutter in Sicherheit. Was der Sechsjährige nicht ahnt: Seine Mama Yerelyn steht hinter ihm und filmt die pfiffige Aktion ihres Sechsjährigen mit dem Handy. Über Twitter fragt sie die Netzgemeinde unter dem Video spaßeshalber um Rat: "Sollte ich ihn jetzt oder später bestrafen?"

Die Twitter-User feiern den kleinen Jariel für seine Raffinesse

Rund 8,5 Millionen Nutzer haben sich das kurze Video bereits angeschaut – und sind sich schnell einig. Tausende Kommentare darunter attestieren dem gewieften Grundschüler eine gewisse Raffinesse und Genialität, Vergleiche mit Albert Einstein liegen nahe. Dessen Motto hat wohl auch der kleine Jariel mit seinen sechs Jahren offenbar bereits verinnerlicht: "Logik bringt dich von A nach B. Deine Phantasie bringt dich überall hin."

Für uns Erwachsene, die noch mit einem Rechenschieber ohne jegliche Elektronik aufgewachsen sind, ist es immer wieder verblüffend und erheiternd zu sehen, wie schnell, intuitiv und selbstbewusst die ganz Kleinen den digitalen Lifestyle leben. Da kann sich unsereins noch das eine oder andere abgucken. Andererseits wäre es aber auch ganz schön, wenn die junge Generation einfache Rechenaufgaben oder das Kartenlesen auch ohne die Allzweckwaffe Handy zu bewältigen lernt, oder?


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