Achtung: WhatsApp Gold gibt's nicht! Abo-Falle lockt mit neuen Features

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Betrüger werden nicht müde, WhatsApp-Nutzer mit falschen Versprechungen in eine Falle zu locken
Betrüger werden nicht müde, WhatsApp-Nutzer mit falschen Versprechungen in eine Falle zu locken(© 2015 WhatsApp, CURVED Montage)

"WhatsApp Gold" – mit dieser Masche gehen Betrüger derzeit im beliebtesten Messenger auf Fang. 275.000 Nutzer sind den falschen Versprechungen bereits auf den Leim gegangen, berichtet Mimikama: Die Spam-Nachricht verheißt viele neue Funktionen für WhatsApp, ein Download genüge. Doch wer auf den Link klickt, hat schon verloren.

Spam dürfte inzwischen jeder kennen, beim Erkennen scheint es dennoch zu hapern. Kein Wunder, versprechen die Betrüger mit "WhatsApp Gold" doch zunächst recht glaubhaft klingende neue Features: Da ist etwa die Rede von besserer Audioqualität, dem Versenden unkomprimierter Bilder oder neuen Hintergrundbildern. Selbst Virus-Kettenbriefe soll das Tool unterbinden – ein Hohn für Betroffene, die darauf hereingefallen sind.

Fast 275.000 Opfer an nur einem Tag

Das "Marketing" läuft über Nachrichten, die völlig überschwänglich von WhatsApp Gold berichten: "OMG Das ist so krass! Ich glaube das GAR NICHT. Das musst du dir holen!", heißt es dann etwa. Was folgt, ist ein per bit.ly abgekürzter Link, hinter dem sich natürlich kein praktischer Messenger verbirgt, sondern eine Kostenfalle. Der URL-Shortener selbst bietet die Gelegenheit, Statistiken zu dem Link anzuschauen und zeigt, dass bereits über 275.000 unbedarfte Nutzer draufgeklickt haben, und zwar fast alle an nur einem Tag.

Ein möglicher Grund: Die Spam-Nachricht weist den Empfänger an, sie doch bitte mit zehn Freunden zu teilen – und das innerhalb weniger Sekunden. Fällt auch nur eine Person darauf herein, dürfte die Hemmschwelle, den Link anzuklicken, bei den Adressaten geringer sein, wenn der Absender vertrauenswürdig ist. Sollten Euch also solche oder so ähnliche Messages erreichen, ignoriert sie, meldet sie und weist gegebenenfalls Eure Freunde auf den Fake hin, wenn es nicht schon zu spät ist. Erst Ende Juni rollte eine Spam-Welle durch den Messenger, die Euch nach einem "Glücksrad Ding" fragte.


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