Action-Cam-Hersteller GoPro will an die Börse gehen

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GoPro ist insbesondere für die Hero-Cam bekannt.
GoPro ist insbesondere für die Hero-Cam bekannt.(© 2014 CC: Flickr/Pete Prodoehl)

Großer Schritt für GoPro: Der kalifornische Hersteller der beliebten Action-Cam Hero will an die Börse gehen. Am Freitag teilte das Unternehmen in einer kurzen Pressemitteilung mit, dass man die notwendigen Unterlagen bei der US-Aufsichtsbehörde SEC eingereicht habe. Auf diese Weise können schon im Vorfeld mögliche Ungereimtheiten geklärt werden. Weitere Informationen zum geplanten Börsengang sind noch nicht bekannt.

Kameras für Extremsportler

Besonders Extremsportler nutzen die Hero-Kameras von GoPro, da sie sehr kompakt und robust sind. Außerdem können sie beispielsweise an Helmen angebracht werden und produzieren somit beim Surfen oder Skifahren eindrucksvolle Aufnahmen. Erst am 31. Januar veröffentlichte das Unternehmen zum Super Bowl 2014 ein spektakuläres Video auf seinem Youtube-Channel, das den Stratosphärensprung von Felix Baumgartner zeigt – er sprang am 14. Oktober 2012 aus rund 39 Kilometer Höhe auf die Erde. Die ganze Zeit über war eine Hero-Kamera dabei, deren Aufnahmen für das rund achtminütige Video verwendet wurden.

Mehr als zwei Millionen verkaufte Geräte pro Jahr

Jon Woodman hatte das Unternehmen im Jahr 2002 als Start-up gegründet, als er für einen Surfausflug auf der Suche nach eine Kamera für Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen war. In den vergangenen Jahren beteiligten sich mehrere Investoren an GoPro, etwa der Lohnfertiger Foxconn, der insbesondere für die Produktion von iPhones bekannt geworden ist. Mittlerweile verkauft das Unternehmen mehr als zwei Millionen Geräte pro Jahr, im Jahr 2012 wurde der Umsatz auf 500 Millionen US-Dollar geschätzt.


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