Adobe killt Flash: Ende ist für 2020 vorgesehen

Flash Gordon und The Flash können Adobes Flash nicht retten
Flash Gordon und The Flash können Adobes Flash nicht retten(© 2014 CC: flickr/JD Hancock)

Vor langer Zeit, als es noch kein Standard-Format für bewegte und interaktive Inhalte im Internet gab, füllte Adobe mit Flash die Lücke. Zum Ärger von Kritikern wie Steve Jobs, die sowohl Sicherheit als auch Effizienz der Software bemängelten, hät sich Flash schon lange im Geschäft. Doch nun erfolgte die offizielle Ankündigung vom Ende: Adobe stellt 2020 den Support von Flash ein.

In drei Jahren will der Hersteller damit aufhören, den Flash Player anzubieten und mit Updates zu versorgen. Nutzer brauchen vor diesem Termin aber keine Angst zu haben. Wie das Unternehmen selbst schreibt, haben mittlerweile andere Standards die Rolle von Flash übernommen. Wer noch Inhalte in dem alten Format von Adobe anbietet, ist dazu aufgefordert, die nächsten Jahre zu nutzen, um auf neuere und offene Formate umzusatteln.

Keine Plugins mehr

Der Flash Player musste früher als Browser-Plugin installiert werden, damit interaktive und bewegte Elemente, die auf den Standard setzten, dargestellt werden konnten. Nach und nach entwickelten sich beispielsweise mit HTML 5, WebGL und WebAssembly aber Technologien, die sämtliche dieser Funktionen übernehmen konnten.

Seitdem Browser nun solche offenen Standards von Haus aus unterstützen, ohne zusätzliche Plugins zu benötigen, ist der Nutzen von Adobe Flash nicht mehr gegeben. Dass der Hersteller den Support einstellen möchte, ist also nicht überraschend. Adobe will in Zukunft weiterhin an der Entwicklung neuer Web-Standards und der Verbesserung von Standards wie HTML 5 und WebAssembly teilhaben.