Android 5.0 verschmilzt in "Project Hera" mit Chrome

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Sundar Pichai
Sundar Pichai(© 2014 CC: Flickr/sam_churchill)

In Android 5.0 könnte Google die Verschmelzung von Offline- und Online-Inhalten weiter vorantreiben, die bereits mit dem eigenen Chrome-Betriebssystem begonnen wurde. Android Police hat nun in einer Analyse zusammengefasst, was viele schon länger erwarten: Google könnte mit Projekt Hera die nächste Android-Revolution einläuten.

Sundar Pichai, leitender Kopf sowohl hinter Google Chrome als auch Android, plant schon länger die Verschmelzung der Google User Experience über alle Plattformen hinweg. Mit Project Hera sollen sich Apps nicht nur zwischen Chrome auf dem Desktop und dem Android-Smartphone synchronisieren: Apps sollen sich auch online per HTML5-Browser ausführen lassen – wenn nötig sogar gleichzeitig auf beiden Geräten. Installierte Apps und solche, die online ausgeführt werden, würden sich damit in der Nutzung kaum noch unterscheiden.

HTML5-Interface statt mehrerer offener Apps

Der große Clou wäre im Project Hera, wie es sich Android Police vorstellt, dass Apps nicht mehr zwangsläufig auf dem eigenen Gerät geöffnet werden müssen, um nutzbar zu sein. Habt Ihr mehrere Dinge, die Ihr in Android 5.0 gleichzeitig tun wollt, ermöglicht dies die Öffnung mehrerer Browser-Fenster, die sich an die in ihnen geöffneten Apps anpassen. Ein Google Mail Fenster etwa, würde es Euch erlauben, durch ein Tippen darauf Mails zu lesen und zu beantworten, ohne dafür eine extra App zu öffnen. Auch andere Google Apps wie der Kalender oder die Suchfunktion würden so funktionieren.

Die Synchronisation würde dem Android 5.0-Nutzer das bringen, was Google mit seinen verschiedenen Diensten bereits für Nutzer von Chrome OS tut: Eine schnelle Vernetzung verschiedener Funktionen und ein Abgleich von Daten. Offen bleibende Fenster würden Euch zudem an Dinge erinnern, die Ihr vor Kurzem gesucht und gefunden habt – ohne dabei unnötig Systemleistung zu verbrauchen. Lästige sich wiederholende Suchen wären damit Geschichte – wohl aber auch ein Teil der Offline-Unabhängigkeit des Smartphones.


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