Apple arbeitet an Konkurrenz zu Google Street View

Apple bestätigt nun das, was bereits vermutet wurde: Mit den vermehrt gesichteten und mit Kameras ausgestatteten Fahrzeugen sammelt der iKonzern Fotomaterial für die Verwendung in "zukünftigen Updates von Apple Maps". Ein bestimmtes Detail macht dabei ziemlich deutlich, dass es um ein Konkurrenzprodukt zu Google Street View geht.

Wir kennen das Spiel von Google Street View: Die Autos von Apple fahren zunächst in Städten und anderen besonders häufig besuchten und relevanten Regionen umher und sammeln massenhaft Bildmaterial. Anschließend werden die Daten dann in die eigene Karten-App eingebaut, so dass Nutzer die Möglichkeit erhalten, sich die Gegenden anhand eines virtuellen 3D-Abbilds genau anzusehen. Auch eine Verschmelzung der Bilder mit dem Material, das Apple bereits für sein Rundflug-Feature verwendet, wäre möglich.

Gesichter und Kennzeichen werden unkenntlich gemacht

Dass Apple sich genau angesehen hat, auf welche Stolpersteine Google bei den Arbeiten an Street View gestoßen ist, macht auch der verräterische Zusatz in der Erklärung des Unternehmens aus Cupertino zur Sicherung der Privatsphäre deutlich: Apple weist hier nämlich bereits darauf hin, dass Gesichter und Kennzeichen von Fahrzeugen auf dem gesammelten Bildmaterial unkenntlich gemacht werden.

Gespannt darf man aber auch darauf sein, wann und wie Apple Anfragen zur Unkenntlichmachung weiterer Bilder entgegen nimmt. Google bietet mittlerweile direkt innerhalb von Street View die Möglichkeit an, Bilder zu melden, auf denen beispielsweise das eigene Haus zu sehen ist.

Wann die Apple-Autos auch in Deutschland die ersten Straßenzüge katalogisieren, ist noch nicht klar. Apple gibt aber auf seiner Webseite zur Karten-Anwendung einen groben Fahrplan für seine Datensammler an. Demzufolge haben zunächst nur Menschen, die zwischen dem 15. und dem 30. Juni in Irland, England oder den USA unterwegs sind, eine Chance, eines der speziell ausgerüsteten Fahrzeuge zu erspähen.


Weitere Artikel zum Thema
Neuer iMac stellt Vorgän­ger gewal­tig in den Schat­ten
Francis Lido
Das Design der neuen iMacs entspricht dem der Vorgänger
Apple frischt den iMac auf. Die neuen Modelle bieten leistungsstärkere Chipsätze und stärkere Grafikkarten.
Offi­zi­ell: Apples Stre­a­ming-Service muss ohne Netflix auskom­men
Sascha Adermann
Netflix behält seine Eigenproduktionen wie "The Umbrella Academy" lieber für sich
Netflix stellt sich quer: Das Unternehmen will seine Inhalte nicht für Apples geplante Video-Streaming-Plattform zur Verfügung stellen.
Apple stellt neue iPads vor: Welches passt zu euch?
Francis Lido
von links nach rechts: iPad Pro (11 und 12,9 Zoll), iPad Air, iPad 9.7 (2018) und iPad mini
iPad mini und iPad Air sind zurück und erweitern die Auswahl an Apple-Tablets auf fünf Modelle. Wir haben alle aktuellen iPads miteinander verglichen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.