Apple iBeacon-Hardware von FCC verraten

Über iBeacon lassen sich automatisch Informationen an in der Nähe befindliche Smartphones senden
Über iBeacon lassen sich automatisch Informationen an in der Nähe befindliche Smartphones senden(© 2014 CURVED)

Erscheint in naher Zukunft offizielle iBeacon-Hardware von Apple? Die Zulassungsbehörde für elektronische Geräte in den USA, FCC, hat ein Dokument zu einem vor längerer Zeit eingereichten Apple-Patent veröffentlicht.

Aus der Gebrauchsanleitung lassen sich Rückschlüsse auf die Möglichkeiten und Einsatzgebiete der iBeacon-Technologie schließen, berichtet 9to5Mac. Offenbar war das entsprechende Gerät dafür gedacht, dass Entwickler iBeacon-Features in ihre Apps integrieren können. Es kann an einer Wand befestigt werden und nutzt offenbar die BLE-Technologie (Bluetooth Low Energy), für die iBeacon bekannt ist.

Weiterentwicklung der Technologie?

Bisher gab es lediglich Geräte von Drittanbietern, die die iBeacon-Technologie nutzen. Dabei hat es offenbar noch kein Modell geschafft, die Vorteile der iBeacons voll auszuschöpfen. So sollte die Technologie damit beispielsweise das Bezahlen erleichtern – was bisher aber nur unzureichend funktioniert. Mit einem eigenen Gerät von Apple könnte die Nutzerfahrung konsistenter werden, da App-Entwickler die Möglichkeiten bislang anscheinend nur bruchstückhaft nutzen.

iBeacon war von Apple als Standard für die Navigation in geschlossenen Räumen geplant worden. Dabei gibt es innerhalb eines Raumes mehrere Signalgeber, die beispielsweise ein Smartphone lokalisieren können, das in ihre Nähe gelangt. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Shopping über die Weitergabe von Informationen in Museen oder Universitäten bis hin zu einfachen Navigationshilfen an öffentlichen Orten wie beispielsweise Stadien. Ob die genannte Apple-Hardware irgendwann für den Endkunden erscheint, bleibt offen.


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