Apple kassiert mehr als 100 Prozent der Gewinne im Smartphone-Markt

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Apple CEO Tim Cook dürfte sich über die hohen Gewinne sicherlich freuen
Apple CEO Tim Cook dürfte sich über die hohen Gewinne sicherlich freuen(© 2014 Apple)

Das iPhone ist für Apple weiterhin ein Garant für spektakuläre Geschäftszahlen: Wie Investors berichtet, hat der BMO Capital Markets-Analyst Tim Long eine Schätzung für Apples Erfolg auf dem Smartphone-Markt im dritten Quartal 2016 veröffentlicht. Demnach konnte das Unternehmen offenbar ganze 103 Prozent des im Markt verfügbaren Gewinns für sich beanspruchen.

Die meisten werden sich nun fragen, wie das überhaupt gehen soll. Zur Erklärung: Einige der konkurrierenden Smartphone-Anbieter wie zum Beispiel HTC und LG fuhren in diesem Segment Verlust ein. Dadurch war es Apple möglich, im dritten Quartal noch deutlich mehr als den größten Teil der überhaupt verfügbaren Gewinne des Marktes einzufahren. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum soll Apple "nur" 90 Prozent der Gewinne ergattert haben.

Trotz schrumpfendem Marktanteil

Besonders beachtlich ist der Erfolg des iPhone angesichts des schrumpfenden Marktanteils von iOS. Laut einer Erhebung von Strategy Analytics liefen im dritten Quartal dieses Jahres ganze 87,5 Prozent der weltweit genutzten Smartphones mit Android. Der Anteil von iOS lag im selben Zeitraum vor einem Jahr noch bei 13,6 Prozent und sank den Experten zufolge seitdem auf 12,1 ab.

Apple konnte im dritten Quartal 2016 also mit einem iPhone-Marktanteil von nur 12,1 Prozent ganze 103 Prozent der Gewinne im Smartphone-Markt ergattern. Bedrückend für die Konkurrenz: Auf Platz zwei folgt Tim Long zufolge Samsung – und zwar mit einem Anteil von lediglich 0,9 Prozent der weltweit verfügbaren Gewinne auf dem Smartphone-Markt. Man darf gespannt sein, wie sich die Verbreitung von iOS und auch Apples Gewinn-Anteil in den nächsten Jahren entwickeln werden. Das iPhone 7 ist schließlich erst Ende des dritten Quartals erschienen und gerade das für 2017 erwartete iPhone 8 könnte großen Einfluss auf die weitere Entwicklung haben.


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