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Apple verklagt: Wasserresistenz nicht eindeutig

Wasserdichtes Pixel 5
Solche Bilder sind mit wasserdichten Handys möglich, aber nicht unbedingt zu empfehlen (© 2021 CURVED )
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26.04.21 von

David Wagner

iPhones sind, zumindest bis zu einem gewissen Punkt, gegen Wasser geschützt. Doch trotz des aktuellen IP68-Ratings erlischt die Garantie des Geräts beim Eindringen von Wasser. Eine Kundin hält dies für irreführend und klagt nun gegen Apple.

Apple gehört zu den ersten Smartphone-Firmen, die ihren Geräten per IP-Rating einen Schutz vor dem Eindringen von Wasser zertifiziert haben. Auch das aktuelle iPhone 12 gehört zu den Handys mit der besten Wasserresistenz auf dem Markt. Eine Klage in New York wirft dem Unternehmen nun allerdings vor, seine Käufer mit den Angaben im Werbematerial in falscher Sicherheit zu wiegen. Denn bei einem Wasserschaden greift Apples Garantie nicht, egal wie tief das Gerät versenkt wurde.

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IP-Rating gilt nur für klares Wasser

In der zwölfseitigen Klageschrift verweist die Anklage außerdem darauf, dass sich die Testbedingungen für ein IP-Rating nicht auf die echte Anwendung übertragen lassen. Um die Zertifizierung zu erhalten, muss das Telefon eine gewisse Zeit in völlig klarem Wasser überstehen. "Das bedeutet, dass Verbrauchern, die am Rande eines Schwimmbeckens oder des Ozeans stehen und deren Geräte bespritzt oder vorübergehend untergetaucht werden, der Versicherungsschutz verweigert wird, weil das Wasser Chlor oder Salz enthielt," führt die Klage aus.

Stein des Anstoßes war das iPhone 8 einer Kundin, welches einen Wasserschaden erlitt. Eine Reparatur im Rahmen der Garantie lehnte Apple ab, da Wasser ins Gerät eingedrungen sei. Die Kundin fühlte sich in die Irre geführt, da der Wasserkontakt des Geräts innerhalb des IP-Ratings lag. Weiter heißt es, dass die Kundin kein iPhone gekauft hätte, wenn Apple die Wasserresistenz transparent erklärt hätte. Sie würde allerdings wieder ein iPhone kaufen, wenn der Schutz gegenüber Wasser zum "… typischen Alltagsgebrauch von Smartphone-Nutzern, anstatt auf kontrollierten Laborbedingungen basiert."

Eine ähnliche Klage hatte übrigens schon in Italien Bestand. Hier musste Apple 10 Millionen Euro Strafe zahlen, da die angepriesene Wasserresistenz nicht unter die Garantie fiel.

Nicht auf Wasserresistenz verlassen

Auch wenn euer Smartphone also ein offizielles IP68-Rating mit sich bringt, solltet ihr in der Nähe von Flüssigkeit immer vorsichtig sein. Besonders solltet ihr darauf achten, dass ihr keinen Wasserstrahl direkt auf die Öffnungen für die USB-Buchse oder die Kopfhörer-Klinke richtet. Auch auf vollständiges Eintauchen des Geräts solltet ihr besser verzichten.

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