Asus Zenfone 2 Deluxe, Zoom, Selfie, Max und 2 Laser im Hands-on

Asus hat gleich fünf neue Smartphones auf der IFA gezeigt. Die Zenfone-Modelle unterscheiden sich durch jeweils ein herausragendes Ausstattungsmerkmal, aber auch im Detail. Wir erklären Euch nicht nur die Unterschiede zwischen dem Zenfone Zoom, Zenfone 2 Laser, Zenfone Selfie, Zenfone Max und Zenfone 2 Deluxe, sondern schildern Euch auch unseren ersten Eindruck im Hands-on.

Die Gemseinsamkeiten der fünf neuen Zenfones sind schnell erzählt: Auf allen läuft Android 5.0 Lollipop mit der Benutzeroberfläche Zen UI von Asus. Die Kameras auf den Rückseiten lösen bei allen Modellen mit 13 Megapixeln auf, und es gibt sie alle mit 5,5 Zoll großen Full-HD-Displays. Davon abgesehen unterscheiden sie sich doch recht deutlich. Alle fünf Geräte sollen zudem nach Angaben von Asus auch in Deutschland erhältlich sein, wobei es allerdings noch keinen genaueren Termin als "noch 2015" gibt - und auch die Preise stehen noch nicht im Detail fest.

Zenfone 2 Deluxe: Design und Speicherplatz

Beim Zenfone 2 Deluxe setzt Asus auf ein auffälliges Design, das sich wirklich vom Smartphone-Einheitsbrei abhebt. Sicherlich wird die Rückseite aus 580 Polygonen nicht jedem gefallen, aber griffig ist sie allemal. Das Innenleben basiert auf dem Zenfone 2, von dem zum Beispiel die vier Gigabyte Arbeitsspeicher und der Intel Atom Z3580 mit 2,3 Gigahertz und vier Rechenkernen übernommen wurden.

Beim internen Speicher plant Asus mit bis zu 128 Gigabyte, die Ihr mit einer microSD-Karte um bis zu 128 Gigabyte erweitern könnt. Die Selfie-Kamera löst mit fünf Megapixeln auf, der 3000-Milliamperestunden-Akku soll per Schnellladefunktion in 39 Minuten bis zu 60 Prozent aufgeladen sein. Beim Zenfone 2 Deluxe handelt es sich damit quasi um ein optisch und beim internen Speicher aufgebohrtes Zenfone 2, das international mit 32 Gigabyte internem Speicher ab 300 Dollar erhältlich sein soll.

Zenfone 2 Laser: Schneller Autofokus

Das Zenfone 2 Laser gibt es in drei verschiedenen Größen mit fünf Zoll großem HD-Display, 5,5 Zoll großem Full-HD-Touchscreen oder einem sechs Zoll großem Bildschirm. Im Inneren steckt ausnahmsweise kein Intel-Prozessor, sondern der Snapdragon 410 von Qualcomm, dem auch nur zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen - bei den anderen neuen Zenfones sind es jeweils vier Gigabyte.

Das eher im Einsteigerbereich angesiedelte Modell, das international mindestens 200 Dollar kosten soll, hat als herausragendes Merkmal einen Laser-Autofokus - und damit unter den fünf neuen Asus-Smartphones am wenigsten zu bieten.

Zenfone Selfie: Bitte lächeln

Das Zenfone Selfie verfügt nicht nur über eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, sondern auch über eine 13-Megapixel-Kamera für Selfies auf der Vorderseite. Sie sitzt über dem 5,5 Zoll großen Full-HD-Display und soll Euch bei Selbstportraits noch besser in Szene setzen - unter anderem mit einem Dual-Flash für natürlichere Hauttöne und Panorama-Selfies mit 140 Grad Blickwinkel, statt der üblichen 88 Grad. Beautyfunktionen, Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten sind selbstverständlich vorhanden und auch hier soll der Laser-Autofokus dafür sorgen, dass die Kamera Eure Motive in 0,2 Sekunden scharfstellt.

Praktischer Schnellstart: Wischt Ihr ein S aufs Display, öffnet sich sofort die Selfie-Kamera. Noch kurz zum Innenleben: Hier hält der Mittelklasse-Prozessor Snapdragon 615 das Zenfone Selfie am Laufen, wobei ihm je nach Modellvariante zwei oder drei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speiche ist 16 oder 32 Gigabyte groß und lässt sich mit einer microSD-Karte erweitern. Asus weiß allerdings noch nicht genau, welche Varianten des Zenfone Selfie in Deutschland verkauft werden. Zur groben Orientierung sei noch der internationale Startpreis von 250 Dollar erwähnt.

Zenfone Max

Das Zenfone Max ist etwas dicker und schwerer als die anderen vier neuen Smartphones von Asus. Dafür verantwortlich ist der große Akku mit einer Kapazität von 5000 mAh. Das Max soll damit problemlos zwei Tage mit einer Akkuladung auskommen - und gibt sich zudem noch spendabel. Denn Ihr könnt Freunden mit leerem Akku aushelfen und deren Smartphones vom Max aufladen lassen.

Vom Akku und den Abmessungen abgesehen ist das Zenfone Max mit dem Zenfone 2 identisch: Intel-Prozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher, 5,5 Zoll großes Full-HD-Display und eine Kamera mit Laser-Autofokus.

Zenfone Zoom

Endlich mal wieder ein Smartphone mit optischen Zoom! Dafür, dass im Zenfone Zoom ein Objektiv mit dreifacher Vergrößerung steckt, finde ich es insgesamt nicht zu dick, sondern es erscheint mir zum Beispiel auch deutlich dünner als das Lumia 1020 mit seinen 41 Megapixeln. Der Laser-Autofokus darf nicht fehlen, der optische Bildstabilisator ist dagegen bei den neuen Asus-Geräten dem Modell "Zoom" vorbehalten. Der 13-Megapixel-Kamera steht ein Dual-LED-Blitzlicht zur Seite. Ausprobieren konnte ich die Kamera leider noch nicht richtig, da ich nur ein Vorseriengerät in der Hand hatte und das noch nicht so gut sein soll wie das Gerät, das Asus final auf den Markt bringen will.

Von der Kamera abgesehen gleicht es in vielen Punkten dem Zenfone 2: Vier Gigabyte Arbeitspeicher, ein 3000-mAh-Akku, der in 39 Minuten zu 60 Prozent aufgeladen sein soll und ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display. Als kleiner Unterschied kommt hier der Intel Atom Z3590 zum Einsatz.

Für jeden das passende Smartphone?

Asus versucht mit den fünf neuen Smartphones unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und diesen die Zenfones über einzelne herausragende Funktionen schmackhaft zu machen. Ich glaube, dass das am ehesten beim Zoom und Selfie klappen kann. Das Design des Zenfone 2 Deluxe ist gewagt, eine langlebige Batterie wie im Max hätte ich gerne in jedem der Geräte. Das Zenfone 2 Laser dürfte es am schwersten haben, da sein herausragendes Merkmal - der Laser-Autofokus - auch in drei der anderen Geräte zur Verfügung steht.


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