"Babylon Berlin": Die deutsche Fernsehserie wird fortgesetzt

In "Babylon Berlin" bekommt es der Kölner Ermittler Gereon Rath mit allerhand Kriminellen zu tun
In "Babylon Berlin" bekommt es der Kölner Ermittler Gereon Rath mit allerhand Kriminellen zu tun(© 2017 Frédéric Batier/X Filme 2017)

Die ARD hat der Krimiserie "Babylon Berlin" grünes Licht gegeben: Es sollen demnach zwei weitere Staffeln des erfolgreichen Formates produziert werden. Dabei wird die erste Folge der ersten Staffel noch für eine ganze Weile nicht auf dem öffentlich-rechtlichen Sender selbst zu sehen sein.

Aktuell zeigt der Pay-TV-Sender Sky die erste und zweite Staffel von "Babylon Berlin". Danach ist noch kein Ende in Sicht: Es werden auch Staffel drei und vier produziert, wie Spiegel Online berichtet. Die entsprechenden Verträge seien mittlerweile unterschrieben. In den kommenden Staffeln soll es laut Serien-Macher Tom Tykwer auch verstärkt um Drogen gehen. Besonders die Verbreitung von Heroin im Berlin der 20er-Jahre werde thematisiert. Wann die neuen Staffeln ausgestrahlt werden, ist noch nicht bekannt.

Free-TV erst Ende 2018

Die insgesamt 16 Folgen der ersten und zweiten Staffel von "Babylon Berlin" sollen ungefähr 38 Millionen Euro gekostet haben. Sky habe sich die Rechnung mit der ARD geteilt, wobei letztgenannter Sender angeblich den deutlich größeren Anteil übernommen hat. Dennoch hat nur der Pay-TV-Dienst "Babylon Berlin" im Angebot, durchschnittlich seien es 645.000 Zuschauer pro Episode. Beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen erfolge die Ausstrahlung erst Ende 2018.

"Babylon Berlin" gilt als großer Erfolg. Wohl auch deshalb, weil die Serie mittlerweile angeblich in über 60 Länder verkauft worden ist. Inhaltlich handelt das Format von einem Ermittler, der im Jahr 1929 nach Berlin geschickt wird, um es mit der dort ansässigen Mafia aufzunehmen. Allerdings findet er sich bald schon mitten zwischen Drogen, Waffenhandel und Korruption wieder. Dabei ist nicht immer klar, wer überhaupt auf seiner Seite steht.


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