Bendgate hat Folgen: Kids verbiegen iPhone 6 im Store

Was ist denn nun dran an den Vorwürfen, das iPhone 6 Plus sei allzu leicht zu verbiegen? Das fragten sich ganz offensichtlich auch diese zwei britischen Jungs, die sich im Auftrag der Wahrheitsfindung in einen Apple Store aufmachten. Vor Ort überprüften auf eigene Faust sie die Robustheit der dortigen Ausstellungsstücke.

In dem knapp fünfminütigen Clip ist die Sicherung am iPhone 6 Plus gut zu erkennen, ebenso wie die Folgen des Krafteinsatzes der beiden Jungspunde: Das Display löst sich leicht vom Rest des Gehäuses ab. Die deutliche Biegung des Ursprungs der Bendgate-Affäre erreichen die zwei Teenager jedoch nicht. Ob da die Kraft nicht reicht, oder die beiden dann doch lieber nicht bei derart offensichtlicher Sachbeschädigung erwischt werden möchten, können wir nur mutmaßen.

Der dreiste Gipfel der Bendgate-Videos?

Die unter dem geflügelten Wort #Bendgate verhandelte Affäre des unfreiwillig flexiblen iPhone 6 Plus rief nach dem viralen Erfolg ihres Debüts so manchen Nachahmer auf den Plan – unter anderem eine Überprüfung unter Laborbedingungen. Die beiden bislang vermutlich jüngsten Bendgate-Tester geben sich jedenfalls selbst- statt schuldbewusst. Ob das jetzt Sachbeschädigung sei oder nicht – Apple sei doch selbst Schuld, wenn es das Gerät fälschlicherweise als bislang bestes iPhone bewirbt, was es mit der erfolgreich nachgewiesenen Gehäuseschwäche nun wirklich nicht sein könne. Den Original-Upload ihres Videos haben die beiden inzwischen trotzdem entfernt – blöderweise vergisst das Internet so schnell nicht und diverse Neu-Uploads dokumentieren die Aktion weiterhin. Was für Folgen das wohl haben mag? Nachmachen sollte man das jedenfalls besser nicht.