CES: Smartphones sind bald durch mehrere biometrische Merkmale gesichert

Synaptics will seine Plattform um Irisscanner wie beim Galaxy Note 7 ergänzen
Synaptics will seine Plattform um Irisscanner wie beim Galaxy Note 7 ergänzen(© 2016 Samsung)

Höherer Schutz für Smartphones: Synaptics hat auf der CES 2017 in Las Vegas eine neue Technologie präsentiert, die für mehr Sicherheit auf unterschiedlichen Geräten sorgen soll. Kombiniert werden nämlich verschiedene biometrische Authentifizierungsmethoden, wie MacRumors berichtet.

Demnach sollen Systeme wie Gesichtserkennung und das Scannen des Fingerabdruckes künftig zusammenarbeiten. Mit dieser Multi-Faktor-Authentifizierung wäre ein besserer Schutz von beispielsweise Apps mit Bezahlfunktion oder sensiblen Daten möglich. Nutzer mit einem Smartphone, auf dem das neue Sicherheitssystem von Synaptics installiert ist, könnten sich zudem für eine Methode zum Entsperren des Gerätes entscheiden – oder beide Technologien für eine noch höhere Sicherheit nutzen.

Schwer zu überlisten

Die "Multi-Factor Biometric Engine" von Synaptics sei zudem durch eine künstliche Intelligenz besser gegen Hacker und Diebe geschützt: So soll bei der Gesichtserkennung etwa überprüft werden, ob der Nutzer sich bewegt oder blinzelt – um ein ausgedrucktes Foto von einem echten Menschen zu unterscheiden. Analog dazu sei die KI bei Nutzung des Fingerabdrucksensors in der Lage, zwischen einem echten Finger und einem Fake unterscheiden können. Weitere biometrische Authentifizierungsmethoden sollen dieses Portfolio in Zukunft ergänzen, um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen.

Unklar ist, wann die ersten Smartphones mit der neuen Sicherheitstechnologie erscheinen. Ein möglicher Kandidat könnte hier auf den ersten Blick das iPhone 8 sein, da Synaptics ein Zulieferer von Apple ist. Laut MacRumors arbeitet der Hersteller aus Cupertino aber selber an einer ähnlichen Technologie, wodurch dieses Szenario als eher unwahrscheinlich eingestuft wird.


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