Launch am 2. April: Das muss Amazons Set-Top-Box können

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Der geplante Streaming-Stick von Amazon könnte so kompakt sein wie Googles Chromecast
Der geplante Streaming-Stick von Amazon könnte so kompakt sein wie Googles Chromecast(© 2014 CURVED Montage)

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit. Nach dem immensen Erfolg seines E-Readers Kindle schickt sich Amazon schon länger an, das Wohnzimmer der Menschen zu erobern - nicht nur das von Leseratten. So bietet der Konzern bereits mit Lovefilm einen DVD-Versand und eine On-Demand-Video-Flatrate an, produziert sogar eigene Serien - wie "Alpha House" mit John Goodman. Und vertreibt mit der Kindle-Fire-Reihe eigene Tablets, die als Abspielstation für Amazons Medieninhalte dienen.

Was fehlte, war allerdings eine Abspielstation für den Fernseher. Denn während die TV-Nutzung weiterhin ungebrochen hoch ist, stagniert die Tablet-Nutzung - der Markt scheint gesättigt. Will Amazon also weiter wachsen und seine Dienste noch zugänglicher und damit noch populärer machen, braucht es eine TV-Anbindung. Die soll in Kürze kommen.

"Seid bei einem Update zu unserem Video-Geschäft dabei" – so lädt Peter Larsen, Vize-Chef von Amazon, zu einem in Kürze anstehenden Event ein. Eine dieser Einladungen, die auf den 2. April datiert ist, hat auch Engadget erhalten. Mehr Infos zum Inhalt der Veranstaltung gibt es aber nicht. Abgesehen davon, dass auf der digitalen Einladungskarte zumindest zum Teil eine orangefarbene Couch abgebildet ist. Das kann eigentlich nur eines bedeuten: Amazon bringt ein Gadget für "Couch Potatoes".

Schon länger ist eine von der Techbranche "Kindle Box" genannte Set Top Box von Amazon im Gespräch. Mit dieser würde Amazon in ein Segment stoßen, das bereits von nahmhaften Konkurrenten besiedelt ist: Google hat erst kürzlich seinen spottbilligen TV-Dongle Chromecast in Deutschland auf den Markt gebracht, auf dem auch Apples Apple TV recht erfolgreich vertreten ist.

Geld wird erst mit der Benutzung verdient

Zur Ausstattung einer TV-Box von Amazon ist nichts bekannt. Aber das verwundert auch nicht - immerhin ist der Konzern bislang nicht durch außergewöhnliche Hardware aufgefallen. Die Amazon-Strategie ist eine andere: Geräte ohne Gewinn mit Nachdruck im Markt platzieren und erst mit deren Nutzung Geld verdienen. So wird es auch dieses Mal laufen. Was haben wir also zu erwarten?

Wie bei den Kindle-Tablets wird auch hier gelten: Spaß macht die Benutzung nur, wenn man auch die Amazon-Services nutzt.


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