Mit dem Kindle Fire brachte der Versandhausriese Amazon im November 2011 ein vergleichsweise günstiges Konkurrenzprodukt zum Apple iPad auf den Markt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, geht das Kindle Fire über die klassische Funktion als E-Book-Reader hinaus und ist auf das Abspielen von Multimedia-Dateien ausgelegt. Damit auch Musik und Filme ruckelfrei laufen, verfügt das Tablet über einen Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz und 512 MB Arbeitsspeicher.

Günstiger Multimedia-Spross der Kindle-Familie

Das mit Gorilla-Glas geschützte Display des insgesamt 413 Gramm schweren Kindle Fire ist 7 Zoll groß, löst mit 1.024 × 600 Pixeln auf und verfügt über die Tablet-übliche Multi-Touch-Oberfläche. An Speicherplatz stehen 5,5 von insgesamt 8 GB zur freien Verfügung; einen MicroSD-Slot für mehr Daten-Stauraum gibt es nicht. Ebenso verzichtet Amazon beim Kindle Fire auf eine Mobilfunk-Ausführung. Die Verbindung zum Internet wird ausschließlich über WLAN hergestellt.

Kindle Fire wurde zum Wegbereiter für Amazons Tablet-Zukunft

Laut Hersteller soll es möglich sein, den Kindle Fire bis zu neun Stunden zum Lesen, Musikhören oder Anschauen von Filmen zu verwenden. Aufladen lässt sich das Tablet über USB innerhalb von 11,5 Stunden. Wer über das sogenannte Kindle PowerFast Ladegerät verfügt, benötigt lediglich drei Stunden. Dem Kindle Fire sollte ein Jahr nach seinem Release eine zweite, etwas leistungsstärkere Gerätegeneration folgen, ehe Amazon schließlich mit dem Kindle Fire HD und zuletzt dem Kindle Fire HDX weiter auf dem Vorläufer aufbaute.