Youtube-Videos auf dem Fernseher angucken: Mit dem Chromecast ist dies über eine HDMI-Schnittstelle seit seiner Veröffentlichung im Juli 2013 möglich. Der Media-Player mit der Größe eines USB-Sticks kann Video- und Audio-Dateien über das WLAN streamen. Seit März 2014 ist das Gerät auch in Deutschland erhältlich.

Zu den unterstützten Anwendungen gehören beispielsweise Netflix, Youtube und Google Play, aber auch RealPlayer Cloud, Vevo, Plex und Avia. Da Google im Februar 2014 ein Chromecast SDK herausgebracht hat, können Entwickler ihre Apps in Zukunft leichter mit dem Gerät kompatibel machen.

Geringer Energieverbrauch

Zu den Vorteilen des nur 34 Gramm schweren Chromecast gehört die Fähigkeit, Inhalte auch dann abspielen zu können, wenn das Steuergerät aus dem WLAN entfernt wird. Startet Ihr beispielsweise ein Youtube-Video über Euer Smartphone, läuft dieses auch dann weiter, wenn das Smartphone ausgeschaltet wird. Gegenüber ähnlichen Produkten wie Miracast oder Apple AirPlay benötigt Chromecast nur wenig Energie.

Geringer Datenschutz

Seit der Veröffentlichung der Chromecast SDK habt Ihr die Möglichkeit, mit dem Gerät auch Offline-Inhalte wie zum Beispiel Fotos an ein anderes Gerät zu streamen. Da die Informationen über den Google-Server ausgetauscht werden, kann der Datenschutz bei der Nutzung des Chromecast nicht gewährleistet werden. Das Gerät wird über einen Micro-USB-Anschluss mit Strom versorgt.

Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten

Der Streaming-Stick Chromecast ist seit dem ersten Quartal 2014 in Deutschland erhältlich, auch die App beherrscht seit April auch endlich die deutsche Sprache. Der Einführungspreis des schwarzen Gerätes betrug 35 Euro. Damit Ihr wisst, was Ihr mit dem kleinen Stick alles machen könnt, haben wir für Euch eine Übersicht zu den Möglichkeiten inklusive Installationshilfe zusammengestellt.  Eine schöne Möglichkeit ist das Mirroring von Inhalten, die auf dem Smartphone vorhanden sind – dieses Feature ist Anfang Juli via Update auf Google Chromecast gekommen.