Display des Galaxy S6 edge: Neue Biegetechnik im Test?

Das gebogene Glas des Galaxy S6 edge kostet Samsung einige Mühe
Das gebogene Glas des Galaxy S6 edge kostet Samsung einige Mühe(© 2015 CURVED)

Das Samsung Galaxy S6 edge ist offenbar so beliebt, dass der koreanische Hersteller alle Hebel in Gang setzt, um die Produktion zu beschleunigen: Wie GforGames unter Berufung auf die koreanische Webseite ETNews nun berichtet, soll Samsung sogar ein neues Verfahren zum Biegen des speziellen Displays während der Herstellung testen.

Die Herstellung des an den Seiten gewölbten Bildschirms für das Galaxy S6 edge ist alles andere als einfach. Dem Bericht zufolge erhitzt Samsung dafür zunächst beide Seiten des flachen Glases und biegt dann die Kanten in Position. 60 bis 70 Prozent der Herstellungskosten sollen allerdings erst auf den Prozess der darauffolgenden Politur des Glases entfallen. Samsung soll mit einer schleppenden Produktion zu kämpfen haben, weil beim Erhitzen der noch flachen Glasscheiben winzige Falten im Glas entstehen können.

Einfache Lösung könnte Produktion deutlich erhöhen

Dem Bericht zufolge arbeite Samsung aktuell an einer besseren Technik zum Erhitzen des Glases – und die Idee dahinter klingt recht simpel: Statt beide Seiten der Glasplatte zu erhitzen, soll dies demnächst nur noch mit einer Seite geschehen. Auf diese Weise, so hofft Samsung, sollen zum einen die Herstellungskosten gesenkt werden und zum anderen auch weniger Mikrofalten entstehen. Den Schätzungen zufolge könnte dies die Produktionskapazitäten für die gebogenen Display-Gläser um ganze 60 bis 70 Prozent steigern.

Wie die Quellen weiter berichten, soll Samsung den neuen Herstellungsprozess bereits in seinen Fabriken in Vietnam testen. Ein Einsatz der verbesserten Technik an weiteren Produktionsstandorten soll aber angeblich schon bald möglich sein. Dies klingt durchaus glaubwürdig, da der veränderte Herstellungsprozess keine umfangreichen Umbaumaßnahmen erforderlich zu machen scheint.


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