Es gibt kein Windows 9: Microsoft enthüllt Windows 10

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Windows 10 will eine universelle Plattform über alle Geräte hinweg bieten
Windows 10 will eine universelle Plattform über alle Geräte hinweg bieten(© 2014 Twitter/MSFTnews)

Überraschung: Microsoft überspringt Windows 9 und stellt seine kommende Betriebssystem-Generation direkt als Windows 10 vor. Auf einem eigens einberufenen Event in San Francisco wurde die große, gemeinsame Plattform für PCs, Tablets, Smartphones und das Internet of Things präsentiert.

Terry Myerson, seines Zeichens Leiter von Microsofts Betriebssystem-Abeteilung, fasste Windows 10 gewissermaßen als dreifaltige Einheit zusammen: "Eine Produktfamilie. Eine Plattform. Ein Store." Natürlich wird Windows 10 auf einem PC sich von dem auf einem Smartphone unterscheiden, welches wiederum anders aussehen wird als auf einer Xbox One-Spielkonsole – trotz jeweils an die Hardware angepasster Oberflächen will Microsoft eine universelle Plattform über alle Geräte hinweg etablieren. Dazu sollen vor allem die Universal-Apps des gemeinsamen Stores mit übergreifenden Updates ihren Beitrag leisten.

Das Startmenü kehrt zurück – mit Windows Phone-Einschlag

Auf dem Event gab es bereits einige lauffähige Auszüge des neuen Betriebssystems zu sehen, das allerdings erst im kommenden Jahr Release feiern wird. So wurde beispielsweise das zurückgekehrte Startmenü präsentiert, das es zuvor bereits in einem Leak-Video zu sehen gab. Neu dabei: die charakteristischen Live-Kacheln. Wie von Windows Phone bekannt, können diese in ihrer Anordnung und Größe verändert werden und bieten als Widgets gewisse Funktionen, ohne dafür extra eine entsprechende Anwendung öffnen zu müssen. So soll das Windows 10-Startmenü beispielsweise Web-Suche ohne einen separaten Browser bieten. Was Microsoft bislang vorzuweisen hat, könnt Ihr Euch im Video vom Event anschauen:

Warum eigentlich Windows 10?

Myerson kam nicht umhin, die etwas verwunderliche Namenswahl zu kommentieren – nach Windows 8 liegt Windows 10 als nächste volle Versionsnummer nämlich nicht unbedingt nahe. Laut dem Microsoft-Mann sei es an der Schwelle, an der man nun stehe, "Zeit für ein neues Windows." Und da, so sagte er weiter, "wäre es nicht richtig, das Windows 9 zu nennen." Tun wir also einfach so, als würde die noch aktuelle Version Windows 8.1 für 8+1 stehen – schon haben wir Windows 9 und das Update auf Nummer 10 ergibt Sinn.


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