Facebook Messenger funktioniert jetzt weltweit ohne Facebook-Account

Für eine Neuanmeldung beim Messenger wird nicht mehr zwangsläufig ein Facebook-Konto benötigt
Für eine Neuanmeldung beim Messenger wird nicht mehr zwangsläufig ein Facebook-Konto benötigt(© 2015 Facebook, CURVED Montage)

Bislang konnte nur ein eingeschränkter Kreis den Facebook-Messenger auch ohne Facebook-Konto nutzen. Nun hat das größte soziale Netzwerk dieses Feature weltweit ausgerollt. Ab sofort könnt Ihr die Messenger-App für iOS oder Android auch ohne eine Mitgliedschaft im größten sozialen Netzwerk verwenden, wie Thenextweb berichtet. Allerdings bringt das auch ein paar Nachteile mit sich.

Bislang konnten nur Nutzer in den USA, Kanada, Venezuela und Peru den Facebook-Messenger auch ohne Facebook-Profil verwenden – nun profitiert auch der Rest der Welt von diesem neuen Feature, wie das Unternehmen selbst in einem Post verkündet. Zur erstmaligen Anmeldung könnt Ihr die Messenger-App zwar nach wie vor mit Eurem Facebook-Account verknüpfen, aber zwangsweise ist dies nicht mehr nötig. Über den Button "Nicht auf Facebook?" könnt Ihr Euch ohne Konto anmelden. Dazu benötigt das Programm lediglich Euren vollen Namen und eine gültige Mobilfunknummer.

Mehr Kontakte dank Facebook-Profil

Allerdings empfiehlt Euch Facebook weiterhin die Verknüpfung des Messengers mit einem Profil im sozialen Netzwerk, denn das bietet einige Vorteile. Ohne Facebook-Konto können Messenger-Nutzer lediglich solche Personen problemlos erreichen, die in der Kontaktliste des Mobiltelefons gespeichert sind und ebenfalls den Messenger verwenden. Zu Beginn sucht der Messenger automatisch nach Übereinstimmungen in Eurem Telefon-Adressbuch. Wollt Ihr darüber hinaus Mitglieder des Facebook-Netzwerkes erreichen, muss der Nutzername bekannt sein – den Ihr ohne Facebook-Zugriff nur schwer herausfinden könnt.

Womöglich hofft Facebook durch die Aufhebung des Konto-Zwangs viele weitere Nutzer für seinen Messenger gewinnen zu können. Vielleicht schafft es das soziale Netzwerk mit dieser Maßnahme sogar, die Milliardengrenze bei den aktiven Nutzern zu knacken.


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