Forscher finden die perfekte Selfie-Formel

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Nun hat sich auch die Wissenschaft dem Selfie-Trend angeschlossen
Nun hat sich auch die Wissenschaft dem Selfie-Trend angeschlossen(© 2014 istock/AleksandarNakic)

Möglichst viele Klicks und lange Verweildauer auf Bildern in sozialen Netzwerken sind kein Hexenwerk: Doktorand Aditya Khosla vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat in einer Studie eine Methode entwickelt, welche die Beliebtheit eines Bildes vorhersagen kann – mit überraschenden Ergebnissen.

Die gute Nachricht für alle Selfie-Macher: Menschen sehen gerne Bilder anderer Menschen – am liebsten auch mit nackter Haut. Zu den positiven Faktoren im Bildinhalt gehören BHs, Bikinis und Miniröcke. Neben leichter Kleidung zeigt die Studie aber auch Revolver und Tassen bei den beliebtesten Bildinhalten. Einen mittleren Wert bringen Tiere wie Pandas, Marienkäfer und Lamas, aber auch Basketbälle und Schneepflüge. Abschreckend wirken hingegen Pfannenwender, Pümpel und Laptops. Für die Studie haben Khosla und sein Team 2,3 Millionen Bilder auf dem Netzwerk Flickr ausgewertet. Neben dem Bildinhalt ist auch die Farbgebung ein wichtiger Faktor: Farbtöne wie Pink, Hellgrün, Lila und Rot kommen statistisch am besten an.

Soziale Vernetzung ein wichtiger Faktor

Das richtige Foto allein ist jedoch nicht alles, denn die Einbettung im Netzwerk hilft dem Erfolg oder Misserfolg eines Schnappschusses spürbar auf die Sprünge: Habt Ihr schon 2000 Follower, wird das Bild entsprechend häufiger gesehen und geteilt. Habt Ihr die nicht, helfen Tags dabei, dass häufiger User durch Suchanfragen auf Eure Schnappschüsse stoßen. Ein rosa Bikini-Bild auf einem Account mit vielen Followern, am besten vor hellgrünem Hintergrund, wäre also das perfekte Online-Bild – zumindest statistisch gesehen. Mehr Tipps für mehr Likes auf Instagram findet Ihr hier.


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