Galaxy Alpha: Samsungs edler iPhone-Konkurrent ist da

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Samsung Galaxy Alpha
Samsung Galaxy Alpha(© 2014 Samsung)

Da ist es ja endlich: Samsung hat soeben sein bereits länger erwartetes Style-Flaggschiff Galaxy Alpha vorgestellt — und das kommt mit eher mittelprächtigen Specs und einem erstaunlichen hohen Preis im September auch nach Deutschland. Ob Samsung damit nun eine adäquate Antwort auf das iPhone 6 im Portfolio hat?

Schick sieht es auf den ersten offiziellen Pressebildern aus, das Galaxy Alpha mit seinem breiten Metallrahmen und der fein strukturierten Rückseite — wenigstens wenn man es mit den bisherigen Samsung-Flaggschiffen vergleicht. Unter der Haube werkelt allerdings ein kurioser Hardware-Mix: Der mit 1.280 x 720 Pixeln auflösende, 4,68 Zoll große HD-AMOLED-Screen ist nicht unbedingt High End. Der achtkernige Exynos 5430 mit 2 GB RAM, der eine verbesserte Version des bereits in den neuen Galaxy Tablets S verbauten 5420 darstellt, überrascht uns dagegen sehr positiv. Wir sind sehr gespannt auf die ersten Benchmarkergebnisse des Galaxy Alpha.

Überraschend dann auch der Preis: Stolze 649 Euro veranschlagt Samsung für das Alpha, also beinahe genauso viel wie für sein eigentliches Flaggschiff Galaxy S5. Das Hauptargument dafür scheinen dann auch das schicke Design und die kompakten Abmessungen (132,4 x 65,5 x 6,7 mm) des Alpha zu sein: "Der edle Metallrahmen unterstreicht den geschmackvollen Stil" des Alpha und sein "extrem schlankes Design ermöglicht seine einhändige Bedienung" heißt es in der Pressemitteilung zur Vorstellung — spätestens hier wird deutlich, dass Samsung tatsächlich potenzielle iPhone-Käufer, denen ein guter Look wichtig ist, als Zielgruppe für das Smartphone im Visier hat.

Die sonstigen Spezifikationen lesen sich gut bis befriedigend: 12 MP-Kamera auf der Rückseite, 2,1 MP-Modul vorne, 1.860 mAh-Akku, Fingerabdruck-Scanner und 32 GB interner Speicher — ohne Möglichkeit zur Erweiterung per microSD-Karte. Dafür ist die Rückabdeckung wie von Samsung gewohnt abnehm- und der Akku somit austauschbar. Außerdem an Bord: Ein LTE Cat 6-Modem, das — entsprechende Netzabdeckung vorausgesetzt — Downloadraten von bis zu 300 Mbps verspricht. Und extra Lob gibt es für die installierte Android-Version, den das Alpha läuft bereits mit 4.4.4 KitKat.

Erhältlich wird das Galaxy Alpha in  den Farbvarianten "Scuba Blue”, „Charcoal Black“, „Dazzling White“, „Frosted Gold“ und „Sleek Silver“ sein.

Erstes Review liefert erste Erkenntnisse

Als erstes Samsung-Gerät wird das Galaxy Alpha übrigens eine Nano-SIM-Karte erfordern und anders als beispielsweise das Galaxy S5 oder auch das S5 mini ist es nicht wasserdicht — das berichtet die russische Webseite Hi-tech.mail.ru, die das Alpha bereits seit einigen Tagen ausprobiert und gestestet haben. Außerdem sprechen sie von lediglich 25 GB freiem internen Speicher.

Desweiteren ist das Alpha trotz seines größeren Displays nicht größer als ein iPhone 5s und liegt dank seiner schlanken Bauart (7 Millimeter) und der gummierten Rückseite gut in der Hand. Die Ergebnisse der 12 MP-Kamera gehen in Ordnung und die Akkulaufzeit läge auf dem gleichen Level wie beim S5 mini, reiche aber nicht zwingend für einen kompletten Tag ohne Nachladen. Und so schließen die russischen Kollegen mit der Feststellung, dass das Alpha eine gutes Gerät sei, für seinen hohen Preis aber durchaus mehr bieten könnte.


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