Gapgate: Gehäuse-Lücke beim Galaxy Note 4 ist normal

Peinlich !245
Auf den offiziellen Bildern zum Galaxy Note 4 ist die Lücke selbstverständlich nicht zu sehen
Auf den offiziellen Bildern zum Galaxy Note 4 ist die Lücke selbstverständlich nicht zu sehen(© 2014 CURVED)

Von wegen Gapgate: Eine Lücke, groß genug um eine Visitenkarte hineinzustecken klafft bei so manchem Galaxy Note 4 zwischen dem Metallrahmen und dem Rest des Geräts soll ein Problem sein? Für Samsung offenbar nicht. Der weltweite Smartphone-Marktführer nennt sie ein "wichtiges Herstellungsmerkmal".

Dieses Zitat fällt genau so im Benutzerhandbuch zum Galaxy Note 4, das es auf den Servern von Samsungs offizieller Webseite bereits zum Download gibt. Dort findet sich das Lücken-Eingeständnis als allerletzter Punkt vor den Copyright-Hinweisen auf der abschließenden Seite des Büchleins. Wörtlich steht dort dies:

Zwischen dem Äußeren des Gehäuses und dem Gerät befindet sich eine kleine Lücke

  • Diese Lücke ist ein wichtiges Herstellungsmerkmal. Einige Teile bewegen sich möglicherweise ganz leicht oder vibrieren.
  • Mit der Zeit kann die Reibung zwischen den Teilen dazu führen, dass diese Lücke etwas größer wird.

Samsung zeigt Mut zur Lücke

Obwohl unter "Rat und Hilfe bei Problemen" einsortiert, wird der vermeintliche Verarbeitungsfehler weder als Problem dargestellt, noch Rat oder Hilfe angeboten. Mehr noch: Wer sich schon an einer Lücke stört, die mitunter breit genug zum Einstecken von zwei Blättern Papier ausfällt, darf sich offenbar darauf gefasst machen, dass diese mit der Zeit noch weiter anwächst. Das ist auch deshalb etwas verwunderlich, weil das ganz ähnlich gebaute Galaxy Alpha bislang von derlei Berichten verschont geblieben ist, obwohl es schon länger auf dem Markt ist.

Man stelle sich nur mal vor, Apple hätte Bentgate mit einem "flexiblen Gehäuse-Design" als besonderes Feature des iPhone 6 Plus gerechtfertigt...


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