Google Allo ist da: App für Android und iOS erschienen

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Allo ist Googles neuer Messenger.
Allo ist Googles neuer Messenger.(© 2016 CURVED)

Kurz vor knapp hat Google den Messenger Allo doch noch im Spätsommer veröffentlicht. Für deutsche Nutzer gibt es jedoch ein paar Einschränkungen.

Auf Duo folgt Allo. Rund vier Monate nach der Google I/O hat das Unternehmen seinen zweiten neuen Messenger zum Download freigegeben. Anders als bei der Videochat-App Duo ist es bei Allo aber nicht mit einer simplen Funktion getan. Über Allo könnt Ihr nicht nur chatten, sondern auch Bilder, GIFs, Videos und Euren Standort verschicken. Per Wischgeste macht Ihr Nachrichten größer oder kleiner, um ein Schreien oder Flüstern zu signalisieren.

Und es gibt den Google Assistant. Diese künstliche Intelligenz könnt Ihr im Chat mit Freunden mit einem einfach @Google konsultieren und dann wie die Websuche nutzen, um etwa ein Restaurant in der Nähe zu finden, das allen zusagt. Darüber hinaus könnt Ihr Euch auch direkt mit dem Assistant unterhalten. Je mehr er über Euch weiß, desto besser soll er funktionieren. Allerdings gibt es für deutsche Nutzer im Moment eine Einschränkung: Googles künstliche Intelligenz spricht akutell nur Englisch. Das gilt auch für die smarten Antworten, die Google für Euch formulieren kann, wenn Ihr etwa ein Bild oder eine Frage vom Gegenüber gestellt bekommt.

Sorge um Privatsphäre

Damit dürfte es Google gleich zum Start schwer haben, zumindest hierzulande als Konkurrenz für WhatsApp oder den Facebook Messenger aufzutreten. Denn die meisten Funktionen bieten andere Messenger ebenfalls. Darüber hinaus sind die Chats bei vielen Konkurrenten bereits ab Werk verschlüsselt. Bei Allo müsst Ihr Inkognito-Chats starten, wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt. Alle anderen Unterhaltungen werden laut The Verge sogar dauerhaft von Google gespeichert. Das soll die Qualität der smarten Antworten erhöhen, ist aber im Vergleich zur I/O ein klarer Wortbruch. Auf der Veranstaltung hatte es geheißen, dass Allo nur zufällig Unterhaltungen mitschneide.

Wenn Ihr Allo ausprobieren wollt, könnt Ihr Euch die App im App Store und im Play Store herunterladen. Aber Obacht: Laut Caschys Blog kann es sein, dass manche Nutzer noch keinen Zugriff auf die Anwendung haben. Google verspricht aber, dass alle Nutzer bis Mitternacht am 21. September Zugriff auf die App haben sollen. Wer nicht solange warten will, kann sich die App als APK von APKmirror besorgen. Zwar ist die Quelle in der Regel verlässlich, dennoch geschieht der Download auf eigene Gefahr.

Einen ausführlichen Test zu Allo findet Ihr natürlich in Kürze auf CURVED.


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