Google bietet künftig auch Domains an

Google dringt in einen weiteren Online-Markt vor: den Domainhandel
Google dringt in einen weiteren Online-Markt vor: den Domainhandel(© 2014 CC: Flickr/sukiweb)

Nach Google Mail und Co. gibt es jetzt auch Google Domains: Der Suchmaschinenanbieter will künftig in den Verkauf und die Verwaltung von Internetadressen einsteigen. Wie der Konzern auf der neu eingerichteten Webseite des Dienstes verlauten lässt, gibt es offenbar noch Bedarf an einem einfachen Weg zur eigenen Homepage.

Ähnlich wie zu Beginn von Gmail ist Google Domains in der aktuellen Beta nur per Einladung nutzbar. Neben der Registrierung von Toplevel-Domains bietet der Dienst auch die Verwaltung von bis zu 100 E-Mail-Adressen und Sub-Domains pro Webseite und den Kauf oder die Übertragung bereits vorhandener Domains. Für zusätzliches Geld können Features für e-Commerce und Seitenfunktionen von Drittanbietern integriert werden. Ein Kundenservice ist telefonisch unter der Woche von 9 bis 21 Uhr ostamerikanischer Zeit erreichbar. Einfachheit scheint das große Stichwort von Google Domains zu sein.

Konkurrenz auch mit sich selbst

Google wird mit Google Domains nicht nur den etablierten Spielern in der Branche, hierzulande sind das 1&1 und Strato, Konkurrenz machen; auch eigene Dienste wie Blogger könnten unter der neuen, einfachen Webseitenregistrierung und -Einrichtung leiden. Blogger wird vor allem von kleinen Betrieben gerne zur Gestaltung einer eigenen Onlinepräsenz und Außendarstellung genutzt. Im Gegensatz zu den 12 Dollar Jahresgebühr für Google Domain ist ein Blogger-Account allerdings kostenlos.


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