Google Glass: Per Kopfnicken mit Bitcoin zahlen

Während Google noch damit beschäftigt ist, sein Wallet-System in die Glass zu integrieren, hat ein Startup mit Eaze bereits eine Lösung entwickelt.
Während Google noch damit beschäftigt ist, sein Wallet-System in die Glass zu integrieren, hat ein Startup mit Eaze bereits eine Lösung entwickelt.(© 2014 Eaze)

Die App "Eaze" implementiert eine Zahlungsfunktion für die virtuelle Währung in die smarte Brille. Durch Kopfnicken kann der Träger eine Transaktion abschließen. Demnächst soll das System auch mit US-Dollar und Euro funktionieren. 

Zahlungsprozess über Sprache und Bewegung

Während Google noch damit beschäftigt ist, das Wallet-System in die Glass einzubauen, verwandelt die neue App Eaze die Wearable Tech-Brille in ein Zahlungsmittel. Entwickelt von einem niederländischen Startup, verwendet die Anwendung Sprach- und Bilderkennung, um einen Zahlungsprozess zu starten. Abschließen kann der Brillenträger die Transaktion dann durch ein Kopfnicken, erklären die Hersteller.

Die App ist seit Freitag in der Beta-Version für die Google Glass-Explorer, wie der Hersteller seine Early Adopters nennt, verfügbar. Im ersten Schritt lässt Eaze nur die Integration von Bitcoin-Wallets, den virtuellen Geldbörsen für die Krypto-Währung, zu.

Euro, Dollar und PayPal

In einer Ausbaustufe sollen dann geregelte Währungen wie der US-Dollar und der Euro im System anwendbar sein. "Derzeit sind wir noch in Verhandlungen, aber wir erwarten die erste Währung im Sommer", verrät Gründer Raimo van der Klein. Weiters möchten die App-Entwickler mit dem Payment-Anbieter PayPal zusammenarbeiten.

Mit Bitcoin habe man deshalb gestartet, weil die virtuelle Währung am einfachsten zu implementieren war, sagen die Entwickler. Google selbst ist derzeit bemüht, sein Gadget am Massenmarkt zu vertreiben. Seit dieser Woche ist die vernetzte Brille in den USA für alle und nicht mehr nur für Entwickler erhältlich. Die neue Leiterin des Glass Projekts, Ivy Ross, soll mit ihrer Marketing-Expertise beim Markteintritt helfen.


Weitere Artikel zum Thema
Warum Ihr das Google Pixel nicht mehr kaufen soll­tet
Marco Engelien4
Das Google Pixel gehört bald zum alten Eisen.
Zweifellos ist das Google Pixel ein tolles Android-Smartphone. Kaufen solltet Ihr das aber trotzdem nicht mehr. Warum? Das lest Ihr hier.
Nums macht das Touch­pad Eures MacBooks zum Nummern­block
Die dünne Glasfolie erweitert das Touchpad um neue Funktionen.
Apple hat bislang darauf verzichtet, seine MacBooks mit einem Nummernblock zu versehen. Das Kickstarter-Projekt "Nums" will diese Lücke schließen.
PlaySta­tion Plus: Diese Spiele sind im Juli kosten­los für die PS4
Her damit !6Sony hat das Spiele-Lineup für PS Plus im Juli bekannt gegeben.
Kurz nach der Bekanntgabe der Games with Gold für die Xbox zieht Sony nach und präsentiert das PS-Plus-Paket für Juli. Darunter: "Game of Thrones".