Google steigt ins Videokonferenz-Geschäft ein

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Chromebox ist ein Paket aus Hardware und Software.
Chromebox ist ein Paket aus Hardware und Software.(© 2014 Google)

Google will einen neuen Markt erschließen – und hat am Donnerstag ein neues Produkt mit dem Namen Chromebox vorgestellt. Das Besondere daran: Es geht um das Videokonferenzsystem, das Google selbst bei sich im Einsatz hat. Das Angebot besteht aus einem vollständigen Hardware-Paket, das sich aus der Chromebox, einer HD-Kamera, Mikrofon, Lautsprecher und Bedienung zusammensetzt. Ermöglichen soll es Google zufolge die Ausstattung von zehn oder mehr Konferenzräumen zu einem Preis, der bisher häufig für nur einen Raum bezahlt wurde.

Bewährtes System nun auch für andere Unternehmen erhältlich

Google nutzt intern ein selbst konfiguriertes System aus verschiedenen Hardware-Komponenten, die mit der eigenen Hangout-Software kombiniert wird – und es sieht so aus, als sei man von der Qualität der Lösung überzeugt. Wie sonst ließe sich erklären, dass Google nun die Technik als neues Produkt aufnimmt und vergleichsweise günstigen Paketen zu je 999 US-Dollar vertreibt. Ein weiterer Pluspunkt für das System ist neben dem günstigen Preis auch die von Google angegebene Flexibilität. So können beispielsweise Mitarbeiter von außerhalb auch per Hangout App vom Laptop oder anderen mobilen Geräten aus an Konferenzen teilnehmen und selbst traditionelle Konferenzsysteme anderer großer Hersteller sollen mit Googles System kompatibel sein.

Auch eine Weiterentwicklung ist schon in Sicht: Mit den großen Hardware-Herstellern HP und Dell hat Google bereits Kooperationen geschlossen, sodass diese in den nächsten Monaten weitere Systeme auf den Markt bringen werden.


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